Zu Gast bei Vereinsbedarf Deitert in Sassenberg (v. l.): Silvia Deitert (Controlling/HR), Frank Deitert (Geschäftsführer), Henning Rehbaum (MdB) Susanne Block (MIT-Vorsitzende), Werner Berheide (MIT-Vorstand), Bürgermeister Josef Uphoff und Katrin Zelm (Projektmanagerin)
Sassenberg – Wie arbeitet ein Unternehmen, dessen Kunden vor allem dort zu Hause sind, wo Gemeinschaft und Ehrenamt gelebt werden? Einen Blick hinter die Kulissen von Vereinsbedarf Deitert in Sassenberg warf jetzt der heimische Bundestagsabgeordnete Henning Rehbaum (CDU). Gemeinsam mit Bürgermeister Josef Uphoff sowie Vertretern der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) informierte er sich über den Betrieb – und vor allem über die Herausforderungen, mit denen mittelständische Unternehmen aktuell zu kämpfen haben.
Geschäftsführer Frank Deitert ließ es sich nicht nehmen, seine Gäste persönlich durch das Unternehmen zu führen. Mit dabei waren neben Rehbaum und Uphoff die MIT-Vorsitzende Susanne Block sowie MIT-Vorstandsmitglied Werner Berheide.
Dabei bekamen die Besucher einen umfassenden Eindruck davon, wie viele Arbeitsschritte notwendig sind, bevor die bestellten Produkte schließlich beim Kunden ankommen.
Von der Bestellung bis zum fertigen Produkt
Der Rundgang führte durch die verschiedenen Stationen des Sassenberger Unternehmens: von der Bestellannahme über die Veredelung und Konfektionierung bis hin zum Versand.
Gerade für einen Betrieb, dessen Kundenkreis unter anderem aus Sport-, Schützen- und Musikvereinen sowie zahlreichen weiteren Organisationen besteht, spielen individuelle Wünsche und eine zuverlässige Abwicklung eine wichtige Rolle.
Doch Frank Deitert nutzte den Besuch aus Berlin nicht nur, um sein Unternehmen vorzustellen. Er sprach auch offen darüber, an welchen Stellen sich der Mittelstand Veränderungen von der Politik wünscht.
„Wir haben unseren Gästen gezeigt, wie bei uns gearbeitet wird und was unsere Kunden von uns erwarten. Gleichzeitig war es die Chance, deutlich zu machen, wo wir uns von der Politik Entlastung wünschen“, erklärte der Geschäftsführer.
Wo der Mittelstand Entlastung fordert
Nach dem Betriebsrundgang ging es deshalb an den Gesprächstisch. Im Mittelpunkt standen wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, die Unternehmen wie Vereinsbedarf Deitert unmittelbar betreffen.
Bürokratie und Berichtspflichten, Energie- und Standortkosten sowie die Sicherung von Fachkräften gehörten zu den Themen, die dabei angesprochen wurden. Für mittelständische Unternehmen können zusätzliche Vorgaben und steigende Kosten schnell zu einer spürbaren Belastung im Arbeitsalltag werden.
Gleichzeitig richtete sich der Blick auf eine Besonderheit des Unternehmens: die enge Verbindung zum Vereinsleben.
Sportvereine, Schützenvereine, Musikvereine und viele weitere Gemeinschaften gehören zum Kundenkreis von Vereinsbedarf Deitert. Damit wurde bei dem Gespräch auch die Bedeutung eines funktionierenden und lebendigen Vereinswesens für den ländlichen Raum thematisiert.
Rehbaum: „Hier erfahre ich aus erster Hand, wo der Schuh drückt“
Für Henning Rehbaum ist der direkte Kontakt zu heimischen Unternehmen nach eigenen Worten wichtig, um deren Anliegen mit in die politische Arbeit nach Berlin zu nehmen.
„Betriebe wie Vereinsbedarf Deitert zeigen, welche Stärke im Mittelstand unserer Region steckt. Mir ist der direkte Austausch vor Ort wichtig, denn hier erfahre ich aus erster Hand, wo der Schuh drückt – und genau das nehme ich mit nach Berlin“, erklärte der Bundestagsabgeordnete.
Der Besuch machte damit deutlich, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Unternehmen und politischen Entscheidungsträgern sein kann. Statt ausschließlich über wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu sprechen, konnte sich Rehbaum vor Ort selbst ein Bild davon machen, welche Auswirkungen politische Entscheidungen auf den Arbeitsalltag eines mittelständischen Unternehmens haben.
Nach Betriebsführung und Gespräch zogen die Beteiligten ein positives Fazit. Der Kontakt zwischen Politik und Wirtschaft soll auch künftig fortgesetzt werden.
Und für Frank Deitert bot der Besuch die Gelegenheit, seinem Gast aus dem Bundestag nicht nur zu zeigen, was in Sassenberg täglich geleistet wird – sondern ihm auch einige ganz konkrete Themen für den Weg zurück nach Berlin mitzugeben.













