Warendorfer Läufer glänzen beim Citylauf in Oelde und beim Sauerland-Höhenflug-Trailrun
WSU-Lauftreff überzeugt auf Asphalt und im Gelände
Warendorf/Oelde/Sundern – Ob schnelle Runden durch die Innenstadt oder anspruchsvolle Höhenmeter auf schmalen Waldpfaden – die Läuferinnen und Läufer der Warendorfer Sportunion präsentierten sich am vergangenen Wochenende einmal mehr in bestechender Form und zeigten eindrucksvoll die ganze Bandbreite ihres Könnens.
Beim 27. Citylauf in Oelde feierte die Volksbank-Cup-Serie ihre Premiere in der Nachbarstadt. Während die bisherigen Läufe in Einen, Telgte und Ostbevern vor allem durch ihre reizvollen Landschaftsstrecken überzeugen, erwartete die Teilnehmer in Oelde echtes Großstadtlauf-Flair. Mehr als 2.000 Läuferinnen und Läufer, eine große Moderatorenbühne, Sambaklänge entlang der Strecke und zahlreiche Zuschauer sorgten für eine beeindruckende Atmosphäre.
Auf dem viermal zu absolvierenden Rundkurs durch die Innenstadt bestätigten die Athletinnen und Athleten der Warendorfer Sportunion ihre starke Frühjahrsform. Schnellster Warendorfer war Peter Sendfeld, der die zehn Kilometer in starken 41:01 Minuten absolvierte. Es folgten Norbert Zumdieck (43:23 Minuten), Thomas Ehl (44:58), Bianca Stein (50:02), Andreas Klaesvogt (50:38), Klara Gausepohl (53:41), Mario Hagenhoff (54:23), Claudia Sechelmann (55:26), Nadine Streich (1:00:19) und Volker Haselhorst (1:03:46).
Besonders der Zieleinlauf auf dem Oelder Marktplatz sorgte für Begeisterung. Entsprechend groß ist bereits die Vorfreude auf den dritten Lauf der Volksbank-Cup-Serie, der am kommenden Samstag in Ostbevern stattfindet.

Oelde auf dem Marktplatz von links: Volker Haselhorst, Claudia Sechelmann, Norbert Zumdieck, Thomas Ehl, Nadine Streich, Peter Sendfeld, Klara Gausepohl, Bianca Stein und Mario Hagenhoff
Nur einen Tag später wartete für einige WSU-Läufer ein völlig anderes Abenteuer. Beim 12. Sauerland-Höhenflug-Trailrun in Sundern-Hagen stand statt Asphalt die Natur im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Nur fliegen ist schöner“ führte die Strecke über anspruchsvolle Waldpfade, vorbei an spektakulären Aussichtspunkten und mit zahlreichen Höhenmetern durch die Sauerländer Mittelgebirgslandschaft.
Auf der 10-Kilometer-Distanz stellte sich Sabrina Grüter der Herausforderung und erreichte das Ziel nach 1:07:59 Stunden. Die Halbmarathonstrecke mit rund 440 Höhenmetern meisterten Ralf Buse (1:57:32 Stunden), Judith Lütke Besselmann-Growe (2:09:13), Verena Haßmann (2:10:16), Maike Sendfeld (2:10:16) sowie Alexandra Frohne (2:12:33).
Für zusätzliche Spannung sorgte eine Sprintwertung auf den letzten 200 Metern des Halbmarathons. Nach den kräftezehrenden Anstiegen mobilisierten die Läuferinnen und Läufer noch einmal ihre letzten Reserven und lieferten sich bis ins Ziel spannende Duelle. Selbst einige auf der Strecke platzierte Strohballen mussten dabei noch überwunden werden.
Am Ende waren sich alle WSU-Teilnehmer einig: Die perfekte Organisation, die landschaftlich reizvolle Strecke und die besondere Atmosphäre machten den Sauerland-Höhenflug-Trailrun zu einem unvergesslichen Erlebnis. Entsprechend groß ist die Motivation, auch im kommenden Jahr wieder an den Start zu gehen.

Sundern-Hagen aus dem Sauerland von links: Judith Lütke Besselmann-Growe, Ralf Buse, Alexandra Frohne, Maike Sendfeld, Verena Haßmann und Sabrina Grüter













