Milte/Ostbevern - Bei einem Zusammenstoß zweier Autos in der Bauerschaft Beverstrang zwischen Milte und Ostbevern sind am Mittwochnachmittag (12. August) drei Menschen leicht verletzt worden. Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz. An den beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Der Unfall ereignete sich gegen 14.25 Uhr auf einem Waldweg. Nach Angaben der Polizei war ein 54-jähriger Warendorfer mit seinem Auto unterwegs, als es in einem Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß mit dem von rechts kommenden Wagen eines 69-jährigen Dülmeners kam.
Durch die Wucht der Kollision wurden der 54-jährige Fahrer sowie seine 42-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Auch die 66-jährige Beifahrerin im Fahrzeug des Dülmeners erlitt leichte Verletzungen. Die drei Verletzten wurden nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst zur weiteren ärztlichen Behandlung in Krankenhäuser gebracht.
Feuerwehr beseitigt ausgelaufene Betriebsstoffe
Die Feuerwehr Warendorf war mit dem Stichwort „Verkehrsunfall“ zu der Unfallstelle alarmiert worden. Nach ersten Meldungen sollte sich noch eine Person in einem der Fahrzeuge befinden, diese war jedoch nicht eingeklemmt. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hatten bereits alle Beteiligten ihre Fahrzeuge selbstständig verlassen können.
Da die vorhandenen Rettungsmittel für die Versorgung der Verletzten ausreichend waren, konzentrierten sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr auf die Absicherung der Unfallstelle und die Beseitigung möglicher Gefahren.
Aus den beschädigten Fahrzeugen ausgelaufene Betriebsstoffe wie Öl und Kühlflüssigkeit wurden mit Bindemittel aufgenommen, um eine Verunreinigung der Fahrbahn und der Umwelt zu verhindern. Darüber hinaus klemmten die Feuerwehrleute die Batterien der Unfallfahrzeuge ab, um Kurzschlüsse und eine mögliche Brandentstehung auszuschließen.
Nach Abschluss der Arbeiten übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei, die die weitere Unfallaufnahme übernahm. Beide beschädigten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
Unfallwagen war nicht zugelassen
Bei der Unfallaufnahme stellte sich zudem heraus, dass das von dem 54-jährigen Warendorfer gefahrene Auto nach Angaben der Polizei nicht zugelassen war. Die Beamten entsiegelten daraufhin die Kennzeichen des Fahrzeugs.
Den bei dem Zusammenstoß entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 55.000 Euro.
Bilder: Feuerwehr Warendorf













