„Sprechen & Zuhören“ in Warendorf: Zweite Runde zum Thema Demografischer Wandel
Nach dem gelungenen Auftakt im Juni geht die Veranstaltungsreihe „Sprechen & Zuhören“ der Volkshochschule Warendorf (VHS) und der Stadt Warendorf am 15. November in die zweite Runde. Diesmal steht ein hochaktuelles Thema im Mittelpunkt: der Demografische Wandel.
Unter der Leitfrage „Unerhört!? Wie steht es um die Bedürfnisse meiner Generation in Warendorf?“ sind Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen – oder besser gesagt: einander zuzuhören.
Ein neues Dialogformat
Das Besondere an „Sprechen & Zuhören“: Es geht nicht um Diskussionen oder Gegenargumente. Stattdessen sprechen die Teilnehmenden nacheinander über ihre eigenen Gedanken und Erfahrungen, während die anderen zuhören. Bewertungen und Erwiderungen bleiben außen vor. So entsteht Raum für Reflexion, Resonanz und neue Perspektiven – ganz ohne Schlagabtausch.
Geleitet wird die Veranstaltung erneut von zwei erfahrenen Moderatorinnen des Vereins Mehr Demokratie e. V., der das Format entwickelt hat und es bundesweit erfolgreich einsetzt.
Teilnahme per Los und Anmeldung
Wie schon bei der Premiere wurden per Zufallsauswahl 500 Warendorferinnen und Warendorfer ab 16 Jahrenangeschrieben und eingeladen. Bis zu 50 Personen können teilnehmen. Veranstaltungsort ist der FreiRaum, der barrierefrei zugänglich ist.
Wer eine Einladung im Briefkasten findet, kann sich bis zum 26. Oktober anmelden – und dabei auch eine weitere Person mitbringen. Ab dem 27. Oktober startet ein offenes Anmeldeverfahren, über das alle übrigen Plätze vergeben werden.
Gesellschaftlich relevantes Thema
Der demografische Wandel betrifft alle Generationen: Was bedeutet es für die Gesellschaft, wenn Kinder und Eltern immer weniger werden? Wie verändert das Miteinander der Generationen? Und wo ist der eigene Platz in einer Gesellschaft mit immer weniger jungen Menschen?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Abends, der durch eine NRW-Landesförderung der VHS Warendorf ermöglicht wird. Ziel ist es, neue Formen der Beteiligung auszuprobieren und den demokratischen Diskurs vor Ort zu stärken.













