28. April 2019 / Allgemein

Mehr (Blüten-)Meer geht nicht

Tag der offenen Tür bei Blumen Strickmann

Es war ein Meer von Blüten, das die Besucher an diesem Wochenende bei den Tagen der offenen Tür in der Gärtnerei von Blumen Strickmann an der Düsbergstraße in Sassenberg empfing. Bunte Farben wohin man schaut. Leuchtend oder zart pastell, getragen von frischem Grün in abwechslungsreichen Blattformen. Die Blüten, mal gefüllt, mal ungefüllt, reckten sich teils noch ganz knospig, teils schon weit geöffnet, dem hellen Sonnenlicht entgegen, das immer mal wieder durch den leider recht bedeckten Himmel schaute.

Auch wenn die Sonne nicht wie sonst so oft im Frühling strahlte, einer strahlte ganz gewiss: Inhaber Heinz-Josef Strickmann, der in jedem Jahr zu diesen Tagen der offenen Tür einlädt und sich mit seinem Team stets große Mühe gibt, damit sich der Besuch für interessierten Garten- und Blumenfreunde auf jeden Fall lohnt. In diesem Jahr war sogar die vom Allerheiligenmarkt bestens bekannte Bimmelbahn vor Ort und drehte mit den Besuchern ein paar Runden durch die Stadt.

Im Mittelpunkt aber standen auf den rund 4500 Quadratmetern unter Glas und Folie natürlich die prächtigen Pflanzen. „Über hundert Arten in diesem Jahr“, erläuterte der Gartenfachmann, was für den Laien nicht nach besonders viel klingt. Allerdings gibt es von nahezu allen Arten zahlreiche Sorten – und das erklärt, warum das Blumenmeer bei Strickmann viel mehr als 100 verschiedene Form- und Farbüberraschungen bereithält.

Besondere Hingucker – so man davon angesichts der endlosen Hingucker überhaupt sprechen kann, waren unter anderem die „PinkTastic“, ein gefülltes Zauberglöckchen (Calibrachoa), das 2017 als beste Neuheit den FleuroStar erhielt, und der Nachfolger aus 2018, eine Kapmargerite (Osteospermum) mit dem bezeichnenden Namen „Purple Sun“. Auch die Gartenglaskunst  von der Glashütte Polczer aus dem bayrischen Pocking erfreute die Besucher. „Wir führen nicht nur Pflanzen“, erklärte Inhaber Heinz-Josef Strickmann. So finden sich in seinem Sortiment zum Beispiel auch unterschiedlich große Ständer für Hängepflanzen (gerade beginnt ja die Geranien- und Petunienzeit), die er extra hat anfertigen lassen. „Auf diese Art und Weise können auch Menschen in den Genuss solcher Pflanzen kommen, die sie auf Grund ihres Alters und/oder körperlicher Einschränkungen sonst nicht mehr so gut pflegen könnten“, so der Pflanzenfreund, der gerne mit Erklärungen und Erläuterungen weiterhilft, damit auch das eigene Zuhause zu einem Blumen- und Blütenmeer werden kann.

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