24. November 2017 / Sport

26. Internationaler Deutschlandpokal im Rettungsschwimmen

Fazit nach Tag eins: Favoriten werden ihrer Rolle gerecht

26. Internationaler Deutschlandpokal im Rettungsschwimmen

Fazit nach Tag eins: Favoriten werden ihrer Rolle gerecht

Den ersten Wettkampftag des 26. Internationalen Deutschlandpokals haben erwartungsgemäß die drei Favoriten Australien, Deutschland und Italien klar dominiert. Insbesondere die Südeuropäer zeigten starke Leistungen, aber auch die Australier überzeugten, so dass der mögliche Titelanwärter nach den heutigen Wettkämpfen weiterhin offen bleibt. „Die Jungs und Mädels waren heute richtig gut“, resümiert Bundestrainerin Elena Prelle, „aber morgen müssen wir noch einmal alles geben. Besonders die Australier sind wirklich sehr stark“. 

Zum Auftakt konnten Europameister Italien und Vizeweltmeister Australien bereits die ersten Medaillen für sich behaupten. Im 200 Meter Hindernisschwimmen konnte Mariah Jones Gold für die Gäste von der Südhalbkugel ergattern. Bei den Männern holte Jake Smith die Bronzemedaille. Die übrigen Podiumsplätze dominierte klar Italien. Federico Gilardi sicherte sich hier wie im Vorjahr erneut Gold, Daniele Sanna folgte auf dem Silber-Platz. Bei den Damen belegten Silvia Meschiari und Serena Nigris die Plätze zwei und drei. 

In seiner Paradedisziplin über 50 Meter Retten einer Puppe konnte Weltmeister Danny Wieck aus Stralsund seinen Bahnrekord zwar nicht weiter verbessern, sicherte sich aber dennoch problemlos die Goldmedaille gefolgt von Joshua Perling (DLRG Halle-Saalekreis) auf Platz zwei und Matt Davis aus Australien auf der drei. Bei den Damen schwamm Kerstin Lange (DLRG Harsewinkel) zu Silber.

Das Highlight setzte das Nationalteam DLRG mit einem Doppelerfolg in der Puppenstaffel. Sowohl die Damen als auch die Herren konnten jeweils die Goldmedaille ergattern. Die Italienerinnen heimsten hier Silber, die Herren Bronze ein. Die Männer der Australier holten sich Silber. 

Weitere Tageserfolge verzeichneten die Australier mit einem zweiten (Damen) und einem dritten (Herren) Platz im 100 Meter Retten mit Flossen. David Laufkötter erzielte Rang zwei hinter Jacopo Musso aus Italien. „Ich finde es einfach richtig cool, jetzt am Ende der Saison noch einmal solche Erfolge feiern zu können und auch in der Hindernisstaffel eine neue persönliche Bestzeit abzuliefern, die jetzt nicht unbedingt unsere Lieblingsdisziplin ist“, freute sich Laufkötter.

Die Wettkämpfe des 26. Internationalen Deutschlandpokals dauern noch bis Samstagabend (25.11.) an. Interessierte Zuschauer haben die Möglichkeit, den zweiten Wettkampftag in der Schwimmhalle der Bundeswehr-Sportschule ab 08:30 Uhr live zu verfolgen.

Über den Rettungssport

Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. In den Einzel- und Staffeldisziplinen im Schwimmbecken müssen die Athleten nicht nur möglichst schnell mit und ohne Flossen schwimmen, sondern auch längere Strecken tauchen, Hindernisse untertauchen sowie Puppen mit dem Gewicht eines erwachsenen Menschen schleppen.

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