11. Juli 2022 / Allgemein

Freckenhorst ist die schönste Stadt der Welt

Kein optimales Wetter beim Freckenhorster Bürgerfest

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Freckenhorst ist die schönste Stadt der Welt

Kein optimales Wetter beim Freckenhorster Bürgerfest

Zur vollsten Zufriedenheit fehlte beim Freckenhorster Bürgerfest am Sonntag hauptsächlich die Sonne. Denn aus dem bedeckten Himmel fielen vormittags feinste Tröpfchen und nachmittags machte ein Regenschauer die aufkommende Lust zur gemeinsamen Feier, trotz Kulinaria, Musik und Tanzvorführungen beinahe zunichte.

Das Wetter hatten die Organisatoren natürlich nicht planen können. Den Tag selber hatten sie mit einem abwechslungsreichen Programm vorbereitet, das am Morgen mit einem Open-Air Gottesdienst neben der Stiftskirche begann. Im Mittelpunkt des Tages sollte natürlich das Projekt „Heimat (er)kennen – Freckenhorst erleben“ stehen, das wiederum aus einer Vielzahl von einzelnen Projekten besteht, die insgesamt eine starke Aufwertung der ohnehin vorhandenen touristischen Attraktivität der Stiftsstadt darstellen. 12 geführte Touren und vor allem die 25 Stationen umfassende „Stadt- und Stiftstour“, alle 25 mit Stelen markiert, bieten ein umfangreiches, hochmodernes Informationsangebot sowohl für Touristen, wie auch für Einheimische. Mit QR-Codes, Audioguides in Deutsch und Englisch sowie Videos sind die Informationen jederzeit (und weltweit) abrufbar.

Im Fokus des Tages standen gleich mehrere Projekte, darunter die Stiftskammer. Seit jeher historisch und kulturell wichtiger Anlaufpunkt für Touristen und Interessierte aus Nah und Fern, wurde sie jetzt durch eine multimediale Präsentation, die sich auf jeweils ein Objekt bezieht, aufgewertet. Unter dem Stichwort „In den Mittelpunkt gerückt“ ist das erste so in den Mittelpunkt gerückte Objekt, das „Evangeliar der Emma“. Es erlebt dadurch nicht nur für Laien eine besondere Aufwertung, die dem Wert dieser 158 Blatt umfassenden Handschrift aus dem 10. Jahrhundert entspricht.

„Keine Heimat ohne ehrenamtliches Engagement“, lautet der Gedanke zur heute symbolisch von eingeweihten Stele am Kirchplatz, die die beschilderten Rundgänge in Freckenhorst komplettiert. Wäre dies eine Gleichung, müsste Freckenhorst eine starke Heimat sein, denn das ehrenamtliche Engagement, dass zu diesen besonderen Projekten geführt hat, ist sehr groß. Größer jedenfalls als die Beachtung, die es heute bekommen hat.

Mögen die Besucherzahlen noch wegen der Ferien und des nieseligen Wetters zeitweise sehr gering gewesen sein, sind Ferien und Regen keine Entschuldigung für die Abwesenheit der Teilnehmerin aus dem Miss Germany Wettbewerb, Jennifer Frochte, die ihr Kommen fest zugesagt hatte. Dorothee Feller, nicht Miss Germany Teilnehmerin, sondern bis vor kurzem Regierungspräsidentin in Münster und seit neuestem Ministerin für Schule und Bildung in NRW, nahm trotz fester Zusage nicht am Programm teil und hatte wohl im großen Haus des Regierungspräsidiums keinen Vertreter für sie finden können. Verständlich, dass die Organisatoren über ein derart tadeliges Verhalten, das mit „ungenügend“ noch schmeichelhaft beurteilt wäre, enttäuscht waren.

Um so angenehmer, dass es dem Moderator Hermann Flothkötter gelang, mit den weiteren Gästen der Talkrunden einen bunten Gesprächsreigen zu entfalten, der viel persönliches zutage förderte. Heimat sei dort, wo sie ihre Wurzeln geschlagen habe, gestand beispielsweise Warendorfs stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser. Ira Lenz, Freckenhorsterin seit 16 Jahren und Trägerin der Dostojewski-Medaille des Russischen Schriftstellerverbandes, gestand, dass Heimat dort sei, wo ihr Herz ist. Und Christian Murrenhoff sieht definitiv Freckenhorst als seine Heimat. Denn „Freckenhorst ist die schönste Stadt der Welt – ganz objektiv aus meiner Sicht!“

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