19. Juni 2018 / Josephs-Hospital Warendorf

INKONTINENZ NICHT ALS SCHICKSAL HINNEHMEN

Josephs-Hospital veranstaltet Patientenseminar

INKONTINENZ NICHT ALS SCHICKSAL HINNEHMEN

INKONTINENZ NICHT ALS SCHICKSAL HINNEHMEN
Josephs-Hospital veranstaltet Patientenseminar im Rahmen der Welt-Kontinenz-Woche

Die Harn- oder Stuhlinkontinenz hat sich in den letzten Jahren zu einer Volkskrankheit entwickelt. Jeder zehnte Deutsche ist davon betroffen – mit steigender Tendenz. Die Gründe sind vielfältig, sie reichen von organischen Veränderungen, Operationsfolgen über neurologische Probleme bis hin zu den Nachwirkungen einer Geburt.
Dabei gibt es heute ebenso viele Behandlungsmethoden wie Ursachen. Das Spektrum reicht von einfacher Gewichtsreduktion über Physiotherapie, Beckenbodentraining und Medikamentenverordnung bis zu operativen Eingriffen. Und auch für die Patienten, bei denen kein Heilungserfolg möglich ist, kann mit den richtigen Hilfsmitteln die Lebensqualität verbessert werden.    
Für Betroffene ist es sehr wichtig, Informationen über ihre Handlungsmöglichkeiten zu erhalten. Im Rahmen der jährlichen Welt-Kontinenz-Woche finden bundesweit Veranstaltungen und Aktionen statt, die  diese Informationen bieten sollen. Das Josephs-Hospital Warendorf beteiligt sich mit einem Patientenseminar am 20. Juni. Organisator und gynäkologischer Chefarzt Dr. med. Matthias Engelhardt hat dazu ein Kompetenzteam aus den verschiedenen Fachbereichen, die an der Behandlung der Inkontinenz beteiligt sind, zusammengestellt: „Gynäkologen, Urologen und Physiotherapeuten werden  in Kurzvorträgen die unterschiedlichen medizinischen Aspekte erklären und anschließend ausreichend Zeit für die Fragen der Zuhörer berücksichtigen. Wir wollen darüber informieren, dass Inkontinenz nicht als Schicksal einfach hingenommen werden muss.“
Das Patientenseminar am 20.06.2018 findet im Mitarbeiter-Restaurant des Krankenhauses in der Eingangshalle statt, beginnt um 16:00 Uhr und ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 
Bildunterschrift:
Informationen und Aufklärung zum Thema Blasenschwäche: Die Urologen Dr. Thomas Weritz und Dr. Tobias Heinke, Physiotherapeutin Anja Liddell und Gynäkologe Dr. Matthias Engelhardt (von links).

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