Aktuelles

Der Norden war als erstes dran

Der Norden war als erstes dran

Der Norden war als erstes dran

Strahlender Sonnenschein in Milte, traumhafte Schneeflocken in Füchtorf – so begann der Rosenmontag in der Region und die Füchtorfer hätten sicherlich nichts dagegen gehabt, wenn ihr Zug in diesem Jahr einmal nicht der früheste Rosenmontagszug im Kreis Warendorf gewesen wäre. Pünktlich um 9:33 Uhr hatten sie sich in Bewegung gesetzt, um mit großem Helau Richtung Schule zu ziehen, wo wie gewohnt eine kleine Feier mit den Schulkindern stattfinden sollte. Die warteten unter Dach, doch danach war der Wetterschutz den Narren vorbehalten, die Kids nahmen (fröhlich!) mit dem Schulhof und Schneeflocken vorlieb. Immerhin hatte Prinz Christian II. „der Schnitzelproduzent im Gardehemd“ Wort gehalten, denn es gab keinen Regen. Na ja! Und immerhin hatte Petrus ein Einsehen und schickte kurze Zeit später die ersten Sonnenstrahlen ins närrische Spargeldorf, so dass die Feier auf dem Tie ohne Einschränkungen stattfinden konnte.

Die Milter Karnevalsfreunde hatten das Glück, eine halbe Stunde später zu sein als die Füchtorfer, so dass beim Erreichen der Dorfmitte bereits die Sonne mitzulachen begann. Die 18 Zugnummern wollten schließlich trocken weiterfeiern können und das Lachen in ihren Augen – wenn man von ein paar typisch sich nur selbst feiernden Youngstern auf den üblichen Festungswagen absieht – riss die zahlreichen Zuschauer am Straßenrand mit. Locker moderiert fuhr der Zug die übliche Schleife, kam zweimal beim Gasthof Biedendieck vorbei und sparte auch beim zweiten Mal – abgesehen wieder von einigen der genannten Egonarren – nicht mit Wurfmaterial.

Wie üblich wurde am Schluss die beste Fußgruppe gehrt, wobei die Wahl in diesem Jahr auf die Gruppe „Die Kugelhexen“ fiel, die sich sehr über die Anerkennung freuten.

Teile diesen Artikel: