18. Dezember 2017 / Weihnachtsmarkt

Weihnachtswäldchen wurde verkauft

Das war das Weihnachtswäldchen 2018

Weihnachtswäldchen wurde verkauft

Weihnachtswäldchen wurde verkauft

Zum Abschluss wurde es noch einmal heimelig: Wunderkerzen, Weihnachtslieder und weitgehend trocken – so präsentierte sich das Warendorfer Weihnachtswäldchen in den letzten Stunden seines diesjährigen Bestehens. Und es war voll. Voller vielleicht, als an jedem der vergangenen 17 Tage. Denn die waren nahezu durchgehend von Nässe begleitet, so dass der erwartete – und von den Ausstellern erhoffte – Besucherzustrom ausblieb.

So fällt deren Fazit denn auch durchwachsen aus. Zwar bleibt das Warendorfer Weihnachtswäldchen vom Konzept her etwas besonderes. Die Version 2017 allerdings war in mancherlei Hinsicht gewöhnungsbedürftig. Vielleicht will man sich aber auch gar nicht daran gewöhnen, dass der Wäldchencharakter durch das Weglassen von Holzhackschnitzeln auf den Wegen sehr stark in den Hintergrund getreten ist. Zwar profitieren Rollatorbesitzer und Kinderwagenchauffeure von dieser Barrierefreiheit; die einzigartige Atmosphäre aber ist dahin, womit Warendorf einen weiteren Schritt zur Beliebigkeit vollzogen hat. 

Trotz dieser Einschränkungen genossen die Besucher ausgiebig die letzten Stunden des Wäldchens. Klaus Hoffmann hatte erneut ein ganzes Orchester in seinem Keyboard mitgebracht, Marie Meibeck lieh zig bekannten Weihnachtsliedern ihre Stimme und der Glühwein rauschte in Mengen, die dem derzeitigen Hochwasser der Ems gleichkamen. Die Küche zuhause blieb kalt, gegessen wurde natürlich hier. Und viele warteten schon auf die letzten Minuten und dass die Nachtwächter – nach Ansprache der Bürgermeisterin Doris Kaiser, gemeinsamem Singen, besagten Wunderkerzen und dem Beitrag der Turmbläser – das Ende des Marktes verkünden. Denn nun ging es ans „Abholzen“. Die Bäume des Wäldchens wurden, wie in den Vorjahren, zugunsten der Aktion Kleiner Prinz gegen Spende abgegeben und zahlreiche Kofferräume füllten sich in Windeseile mit vergleichsweise günstigen Tannen.

Schon morgen wird dort, wo gestern noch ein Wäldchen stand, ein neuer historischer Marktplatz in seinem noch ungewohnten Charme glänzen.

Und für die Organisatoren heißt es:
Nach dem Weihnachtswäldchen, ist vor dem Weihnachtswäldchen.

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