Trauerwald Oase

Über Trauerwald Oase:

Das Konzept Die Bestattung in der Natur ist eine Bestattungsform, von der sich zunehmend mehr Menschen angesprochen fühlen. Die letzte Ruhe unter einem Baum im Wald zu finden vermittelt vielen bereits zu Lebzeiten das beruhigende Gefühl eines späteren Abschieds im rhythmischen Einklang mit der Natur ohne den christlichen Auferstehungsglauben dabei aufgeben zu müssen. Seit Inkrafttreten des neuen Bestattungsgesetzes im Jahr 2003 ist diese Form der Beisetzung auch in Nordrhein-Westfalen möglich geworden. Die Trauerwald Oase Münsterland möchte dem Wunsch nach einem solchen naturnahen Abschied entsprechen. In einem sorgsam ausgesuchten und geschützten Waldgebiet stehen für die Beisetzung der Asche Verstorbener würdevolle Ruhestätten unterschiedlicher Prägung zur Verfügung.

Der Wald Der Trauerwald, in der parkähnlichen Landschaft des östlichen Münsterlandes gelegen, zeichnet sich durch einen gesunden Bestand heimischer Baumarten mit einer hohen Anzahl an tief wurzelnden, kräftigen Eichen, Buchen und Eschen aus. Diese Baumarten sind zudem sehr langlebig, so können Eichen und Eschen mehrere hundert Jahre alt werden und auch eine Buche erreicht ein durchschnittliches Alter von 150 Jahren. Von jeher fühlt sich der Mensch von der Kraft der Bäume angezogen. Sie spenden Schatten und bieten Schutz, werden zum Wahrzeichen für einen bestimmten Ort oder anlässlich der Geburt eines Kindes oder eines besonderen Jubiläums gepflanzt. Ein Spaziergang durch einen Wald dient nicht nur der Erholung. Hier ist die Natur in ihrer ganzen Schönheit mit allen Sinnen erfahrbar, nirgends ist die Gleichzeitigkeit von Vergehen und Neubeginn so deutlich zu spüren. Und es ist der Ort, an dem wir zur Ruhe kommen und unseren Gedanken nachhängen können. Auch und gerade den Gedanken an einen lieben Menschen, der vielleicht nicht mehr unter uns ist. Es ist tröstlich zu wissen, dass sich in der Trauerwald Oase der Wunsch der Angehörigen nach ungestörtem Gedenken an einen Verstorbenen inmitten des tiefen Friedens eines Waldes und der Besuch seiner Ruhestätte unmittelbar miteinander verbinden lassen. Das geschützte Areal dieses Waldes befindet sich im Besitz der Gräflich von Spee’sche Verwaltung, Gut Bockholt. Hier ruht die Jagd und notwendige Forstarbeiten dienen vorrangig der Verkehrssicherheit. Für eine bessere Erreichbarkeit der Ruhestätten auch bei ungünstiger Witterung wurden einige Wege angelegt. Außerdem lädt ein aus Naturmaterialien errichteter Andachtsplatz auf einer Lichtung zu einer Abschiedsfeier in freier Natur ein. Dabei wurde großer Wert darauf gelegt, das Erscheinungsbild des Waldes als solches nicht zu verändern.

Beisetzung am Baum Bei der Beisetzung am Baum wird die Urne mit der Asche des Verstorbenen am Fuße eines ausgewählten Baumes beigesetzt. Diese Bestattungsform setzt also grundsätzlich eine Einäscherung voraus. Auch die Urne muss bestimmte Anforderungen an ihre biologische Abbaubarkeit erfüllen, die den Bestattern bekannt sind. Auf Wunsch kann als Erinnerungszeichen ein schlichtes Namenstäfelchen am Stamm des Bestattungsbaumes angebracht werden. Die Beisetzung am Baum stellt so eine ortsnahe Alternative zu ähnlichen Bestattungsarten, wie der See- oder Almwiesenbestattung bzw. der anonymen Urnenbestattung dar. In der Trauerwald Oase Münsterland können Verstorbene gleich welcher Konfession oder Staatsangehörigkeit und unabhängig von ihrem letzten Wohnort beigesetzt werden. Die Hinterbliebenen sind eingeladen, die Ruhestätte jederzeit zu besuchen und des geliebten Menschen zu gedenken, ohne sich um eine Grabpflege sorgen zu müssen.

Unsere Kontaktdaten

Trauerwald Oase
Ahlener Str. 8a
48231 Warendorf-Hoetmar

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