17. Juni 2019 / Allgemein

Markus Hinnüber als weiterer Ehrenpräsident ernannt

WaKaGe Hauptversammlung

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Die Warendorfer Karnevalsgesellschaft (WaKaGe) hat im Rahmen ihrer jüngsten Mitgliederversammlung einen weiteren Ehrenpräsidenten ernannt: Markus Hinnüber. Damit würdigte der Verein die vielfältigen Verdienste des Aktivposten, der im vergangenen Jahr die Führungsposition an Hermann-Josef Schulze Zumloh übergeben hatte. Einer der ersten Gratulanten im Hotel „Im Engel“ war Hinnübers Vorgänger Willi Schöning, ebenfalls Ehrenpräsident. Die offizielle Ernennung soll im Rahmen des Auftaktfests zum Start in die Session 2019/2020 stattfinden.

Hinter den Aktiven liegt eine insgesamt gelungene Session, die Mitgliederzahl steigt kontinuierlich und wirtschaftlich gesehen befindet sich die Gesellschaft in sicherem Fahrwasser: Gleichwohl möchte der Verein weiter an sich und den Strukturen arbeiten. Dabei ist der Prinzenwagen, der bis November von Grund auf neu hochgezogen wird, nur eine Baustelle, die Vakanz im Bereich Gesang eine weitere. Viel mehr Raum in den Diskussionen nimmt gegenwärtig die Zukunft des Prinzenballs ein – und wird das auch weiterhin tun.

Einst eins der Zugpferde im Veranstaltungsreigen der Karnevalisten, hat das Fest in den vergangenen Jahren spürbar an Strahlkraft verloren. Woran das liegt und welche Maßnahmen zu ergreifen sind, darüber berät nun eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe mit Vertretern aller Formationen. „Es gibt keine Denkverbote“, betonte Senator Tom Wällering, der die Fäden in der AG in den Händen hält, während der Versammlung.  Aufgabe wird es sein, ein Konzept zu entwickeln, auf dessen Basis der Prinzenball zu altem Glanz zurückfindet.

Julia Altefrohne, Trainerin des WaKaGe-Balletts,  und ihre Mitstreiterinnen haben ebenfalls eine Neuerung angestoßen: Sie möchten eine Ehemaligenabteilung aufbauen. Das Interesse von Mädchen und Frauen, die aus der Tanzriege ausgeschieden seien, dennoch weiter Teil des Vereinslebens sein wollten, sei groß. „Das Thema ist schon seit vielen Jahren akut“, sagte Altefrohne. Bislang haben nur Männer die Möglichkeit, nach ihrer aktiven Zeit in einer der Formationen in eine entsprechende Passivengemeinschaft zu wechseln.

Die turnusgemäßen Wahlen verliefen allesamt einstimmig: Der erste Vizepräsident Michael Grothues wurde in seinem Amt ebenso bestätigt wie Säckelmeister Peter Lackamp, zweiter Senator z . b. V. Tom Wällering und Oberhofmarschall Volker Brügge.

Und auch wenn den meisten im Augenblick eher nach Freibad als nach Saalkarneval ist, laufen die Vorbereitungen für die fünfte Jahreszeit bereits auf Hochtouren. Der Elferrat kündigt für Samstag, 9. November, ein Menschenkickerturnier an. Nach dem Sessionsstart am 11.11. wird am Samstag, 16. November, das öffentliche Auftaktfest im Haus Allendorf gefeiert.  Am Samstag, 18. Januar, geht dann in der Kreienbaum-Halle zunächst der Seniorenkarneval, später am Tag die Prinzenproklamation über die Bühne. Tollität Carsten I.,  „der meisterliche Wolff fürs Dach“, wird an diesem Abend das Narrenzepter an seinen Nachfolger übergeben. Die Juka-Party ist vom Prinzenball (Samstag, 15. Februar) „abgekoppelt“ worden und ist bereits für Samstag, 1. Februar, terminiert.  Am Donnerstag,  20. Februar, wird Altweiber gefeiert und am Sonntag, 23. Februar, das Rathaus gestürmt. Am 24. Februar  folgt der Höhepunkt: der Rosenmontag.

Alle Termine und weitere Informationen unter www.wakage.de

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