23. Juni 2017 / Allgemein

Kaufmannschaft startet (neu) durch

Mit neuem Vorstand

Kaufmannschaft startet (neu) durch

Kaufmannschaft startet (neu) durch

Die Übergangszeit ist für die Warendorfer Kaufmannschaft seit dem 22. Juni vorbei:

Anja Kuschinski, bis dato kommissarische Vorsitzende, wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Ebenfalls in den neuen Vorstand gewählt wurden Markus Alker (Kassierer) und Torsten Krumme (Schriftführer). Alle Wahlen bei der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend im Kolpinghaus erfolgten einstimmig, auch die Wahlen zu den vorgeschlagenen fünf Beisitzer, über die nicht einzeln, sondern im Block abgestimmt wurde. Es sind Christoph Berger, Thorsten Büttner, Cornelia Köster, Christiane Markfort und Tim Schlautmann. Als Straßensprecher stehen dem Vorstand zur Seite: Günter Belt (Freckenhorster Straße), Bianca von den Benken (Emsstraße), Harald Jarosch (Oststraße) und Maria Scheepers (Krickmarkt). Anja Kuschinski äußerte ihr Bedauern, dass sich für die Münsterstraße, trotz intensiver Nachfrage, bislang kein Straßensprecher gefunden hat.
Vor den Wahlen hatte bereits Bürgermeister Axel Linke die Zusage der Stadt bekräftigt, der Kaufmannschaft vollste Unterstützung leisten zu wollen. „Schwierige Zeiten liegen hinter und vor uns“, fasste er zusammen und bezog sich mit Letzterem vor allem auf die Problematik der Sonntagsöffnungen.
Auf selbige ging auch Torsten Krumme umfangreich ein, da bezüglich des Pferdenachtsonntags und auch des Fettmarktsonntags neue Wege zu gehen seien. Es sei zu diesen Tagen derart attraktive Aktionen in die Stadt zu holen, dass nicht die verkaufsoffenen Geschäfte der Besuchermagnet seien, denn sonst seien solche Öffnungen nicht mehr zulässig. Auch sei dabei in Zukunft nur noch die Öffnung der Kernstadt (ohne die Gewerbegebiete) möglich. (Anm. der Red.: Seit längerem kämpft die Gewerkschaft Verdi für die penible und buchstabengetreue Umsetzung höchstrichterlicher Rechtsprechung und übersieht dabei, dass sie damit vielen ihrer Mitglieder, Beschäftigten im Einzelhandel, die Existenz raubt. Denn der Kampf gegen verkaufsoffenen Sonntage ist nicht nur verbraucherfeindlich – und von vielen Beschäftigten gar nicht gewollt – sondern führt zur stetigen Abwanderung von Kaufkraft in die 24 Stunden und 365 Tage „geöffneten“ Online-Shops).
Als Arbeitstitel für den Fettmarktsonntag schlug Krumme „Kürbis, Kappes und Kartoffeln“ vor. Für die Pferdenacht, inklusive Sonntag werde mit Altstadtfreunden, Theater am Wall und der Stadt ein buntes Straßenprogramm auf die Beine gestellt, berichtete Andre Auer. Höhepunkt seien Auftritte der französischen Straßentheatergruppe „Fiers á cheval“ (dt.: „Stolz der Pferde“). Der Marktplatz werde zu diesem Zeitpunkt schon großflächig nutzbar sein, informierte er.
„Wir können nur erfolgreich sein, wenn viele mitmachen“, resümierte die neue Vorsitzende Anja Kuschinski und rief dazu auf, die Geschäfte bei verlängerten Öffnungszeiten auch tatsächlich geöffnet zu halten, „sonst verärgern wir unsere Kunden“. Das „Late-Night-Shopping“ ist für den 7. Juli, 4. August und 1. September geplant.

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