In England ist ein Doppelmörder und Sexualstraftäter mit nekrophiler Neigung zu weiteren vier Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann hatte eingeräumt, dass er sich an 23 weiteren Leichen vergangen hatte - insgesamt an mehr als 100 toten Mädchen und Frauen. Der 68-Jährige hatte bereits zugegeben, 1987 zwei Frauen im Alter von 20 und 25 Jahren ermordet und sich an deren leblosen Körpern vergangen zu haben. Dafür war er im vergangenen Jahr zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Zudem missbrauchte der Mann zwischen 2008 und 2020 nach eigenen Angaben Dutzende Leichen in verschiedenen Leichenhallen in den Grafschaften Kent und Sussex, wo er als Elektriker gearbeitet hatte. Zunächst hatte er den Missbrauch von 78 leblosen Körpern gestanden. Anfang November gab er zudem den Missbrauch von 23 weiteren zu. «Sie haben keine Rücksicht auf die Würde der Toten genommen», sagte Richterin Parmjit Kaur Cheema-Grubb am Mittwoch am Londoner Strafgerichtshof Old Bailey. «Sie werden bis zu Ihrem Tod hinter Gittern bleiben.» Die Regierung lässt derzeit untersuchen, wieso der Täter jahrelang unentdeckt blieb.
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An Leichen vergangen - weiteres Urteil gegen Doppelmörder
An mehr als hundert toten Mädchen und Frauen soll er sich sexuell vergangen haben. Der Mann sitzt bereits in England wegen eines Doppelmordes in Haft. Wie konnte er jahrelang unentdeckt bleiben?
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