Die Corona-Krise hat die Menschen in Deutschland laut einer Umfrage sozial sensibler gemacht. 74 Prozent der Befragten unterstützten diese Aussage in einer repräsentativen Erhebung des Hamburger Opaschowski Instituts für Zukunftsforschung. 60 Prozent gaben an, die Pandemie habe ihre Lebenseinstellung nachhaltig verändert. 83 Prozent sagten, sie stünden Freunden und Nachbarn öfter für Hilfsleistungen zur Verfügung. «Für Egoismus ist in unserer Gesellschaft immer weniger Platz. Wir müssen mehr zusammenhalten», meinten 86 Prozent der Befragten. Die Umfrage wurde Mitte März dieses Jahres durchgeführt. In dauerhaft krisenhaften Zeiten rückten die Menschen mehr zusammen, erklärte der Zukunftsforscher Horst Opaschowski. Dabei seien 75 Prozent bereit, sich selbst mehr zu helfen und nicht alle Probleme einfach dem Staat zu überlassen. Die Bürger machten die Erfahrung des Aufeinander-Angewiesenseins. Sie unterstützten mehrheitlich Helferbörsen in der Nachbarschaft und Freiwilligenarbeit. In den Generationenbeziehungen werde Solidarität wichtiger. Zum ersten Mal in der Geschichte hätten drei, künftig gar vier Generationen die Möglichkeit, am Leben der jeweils anderen teilzunehmen. «Jung hilft Alt - Alte sparen für Junge. Generationensolidarität wird zum Generationenpakt», erklärte Opaschowski.
Bildnachweis: © Patrick Seeger/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Corona-Krise stärkt Hilfsbereitschaft
Die Corona-Krise hat auch Positives bewirkt: Darauf deutet eine Umfrage des Hamburger Zukunftsforschers Opaschowski hin. Die Menschen halten demnach mehr zusammen - unter Nachbarn und über Generationen.
Meistgelesene Artikel
- 5. August 2026
Drei Tage Ballonzauber und Familienprogramm auf dem Lohwall
Warendorfer Montgolfiade 2026
Begeisterung beim Schützenfest in der Stiftsstadt kennt keine Grenzen
- 26. Juli 2026
Ganz Freckenhorst feiert in Grün und Weiß
Das Schützenfest begeistert die Stiftsstadt
Neueste Artikel
- 16. August 2026
Großbrände: Hürtgenwald unter Kontrolle, Monschau entspannt
Zwei große Waldbrände in NRW sorgen für kräftezehrende Einsätze und massive Sorgen. Nun entspannt sich die Situation in Monschau an der belgischen Grenze und im nicht weit entfernten Hürtgenwald.
- 16. August 2026
Teile von Gemeinde im Westerwald wegen Waldbrand evakuiert
Wegen eines Waldbrands mussten Anwohner in Gebhardshain ihre Häuser verlassen. Feuerwehr und Landwirte arbeiten gemeinsam an der Eindämmung des Feuers.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. August 2026
Großbrände: Hürtgenwald unter Kontrolle, Monschau entspannt
Zwei große Waldbrände in NRW sorgen für kräftezehrende Einsätze und massive Sorgen. Nun entspannt sich die Situation in Monschau an der belgischen Grenze und im nicht weit entfernten Hürtgenwald.
- 16. August 2026
Teile von Gemeinde im Westerwald wegen Waldbrand evakuiert
Wegen eines Waldbrands mussten Anwohner in Gebhardshain ihre Häuser verlassen. Feuerwehr und Landwirte arbeiten gemeinsam an der Eindämmung des Feuers.













