Nach warmen und stürmischen Wochen kehrt der Winter zurück. Am Donnerstag gibt es in der Nordwesthälfte und später auch in der Mitte Deutschlands Schnee und Graupel. In den westlichen Mittelgebirgen kann es bereits längere Zeit schneien, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach berichtete. Autofahrer müssen sich dann auf Behinderungen einstellen - wie schon am Mittwoch in einigen Teilen Deutschlands. Schnee und Glätte hatten zu vielen Unfällen mit Verletzten geführt. Bis zum frühen Nachmittag war besonders der Norden Bayerns betroffen. In Coburg und Würzburg fuhren am Morgen über Stunden die Busse nicht mehr, weil viele Straßen nicht ausreichend geräumt waren. Mancherorts fiel an den Schulen der Präsenzunterricht aus, etwa in Stadt und Landkreis Würzburg oder im Landkreis Kitzingen. Es gab der Polizei zufolge Hunderte schneebedingte Unfälle, vor allem in den nördlichen Landkreisen Bayerns. Betroffen waren auch die Autobahnen. In Würzburg rutschten zudem zwei Busse in einen Graben, niemand wurde verletzt. Eines der Fahrzeuge stand so ungünstig, dass sich die Türen nicht mehr öffnen ließen. «Die etwa zehn Fahrgäste und der Fahrer mussten durch die Oberluke aussteigen», sagte ein Polizeisprecher. Auch in Sachsen geriet der Berufsverkehr vielfach ins Stocken. «Die Kollegen fahren von einem Unfall zum nächsten», sagte ein Sprecher der Polizei in Dresden. Es blieb meist bei Blechschäden. Bereits am Dienstagabend verwandelten sich Straßen in Schleswig-Holstein in rutschige Bahnen. Die Polizei verzeichnete in den Gebieten rund um Kiel und Flensburg insgesamt 21 Unfälle. Der Meteorologe Marco Manitta von der DWD-Wettervorhersagezentrale riet Fahrern und Fußgängern auch für Donnerstag: «Seien Sie vorsichtig, wenn Sie draußen unterwegs sind.» Er ergänzte: «Bei kräftigen Schauern und vor allem im Bergland kann sich eine mehr oder weniger dicke Schneedecke bilden.» In der Nacht zum Freitag klingen die meisten Schauer ab. Lediglich im Nordwesten ziehen von der Nordsee weitere Schauer ins Binnenland. Am Wochenende kommt dann auch der Rest des Landes in den Genuss von frischem Weiß. Der DWD erwartet von Osten ein Schneetief, das «großflächig» für teils kräftige Schneefälle sorgt. «Inwieweit die Schneefälle in die westlichen Landesteile ankommen und wie viel Neuschnee fällt, kann man noch nicht genau sagen», sagte Manitta.Zahlreiche Unfälle
Zur Vorsicht wird gemahnt
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Der Winter meldet sich zurück - Unfälle und Schulausfälle
Noch einmal wird es weiß in Teilen Deutschlands. Auf den Straßen kam es bereits zu Unfällen mit Verletzten. Einige Schüler in Bayern dürften sich besonders über den Schnee gefreut haben.
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