5. Juni 2021 / Allgemein

76984 Kilometer für die Kids

Neuer Rekord beim Online Hoffnungslauf 2021

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76984 Kilometer für die Kids

Neuer Rekord beim Online Hoffnungslauf 2021

„Sagenhafte 76.983,64 Kilometer sind den ganzen Mai über von insgesamt 2.374 Läuferinnen und Läufern erlaufen worden – was für ein beeindruckendes Zeichen der Solidarität mit unserer Kinderhilfsorganisation und vor allem mit Kindern in Not!“, fasst Sylvia Oertker, Vorsitzende der Aktion Kleiner Prinz, das Ergebnis des Online-Hoffnungslaufs 2021 zusammen. „Wir wussten zu Anfang ja gar nicht, wie die Menschen die Idee aufnehmen und umsetzen würden, zwar ganz real zu laufen, zu gehen, zu wandern oder zu joggen und ihr Ergebnis dann online zu melden.“ Das überwältigende Ergebnis gibt den Überlegungen der Planer recht, übertrifft ihre Hoffnungen deutlich. Unterwegs für den Kleinen Prinzen waren Einzelwanderer, Familien mit und ohne Kinderwagen oder Hund, zahlreiche Vereine, das Marienheim, Kindergärten, Schulen, oft mit beeindruckenden Laufergebnissen. Viele liefen an mehreren Tagen und lieferten ihr Ergebnis dann zusammengefasst beim Kleinen Prinzen ab. Durchschnittliche Laufleistung laut der exzellenten Statistik, die Helferin Barbara Zeitz täglich auf den neuesten Stand brachte: erfreuliche 32,43 Kilometer.

Gesammelt wurden diese Strecken unter anderem in Warendorf und Umgebung, an der Werse, in Ostbevern, auf dem Stromberger Pflaumenweg, bei den Bruchhausener Steinen im Sauerland, auf der Wilhelmshöhe in Kassel, in Remscheid, in Brandenburg, am Ammersee, in München, in Griechenland und sogar in Atlanta, USA. 

Eine der berührendsten Rückmeldungen erhielt die Kinderhilfsorganisation aus Freckenhorst, wo die Bärenkinder vor dem Pfingstfest mit ihren Erzieherinnen rund um den Schneckenberg unterwegs waren: „Den Geist Gottes spüren. Pfingsten nachempfinden beim Wandern mit den Kindern. Das war gut.“

15.000 Kilometer werden von der Sparkasse Münsterland-Ost mit einem Euro pro gelaufenem Kilometer großzügig gesponsert und für Hilfsprojekte vor Ort eingesetzt, also zum Beispiel für die Zusammenarbeit mit der Caritas und dem Frauenhaus oder dem Bunten Kreis, der Eltern von frühgeborenen oder kranken Kindern unterstützt. Diese Marke, die eigentlich das Ziel der Aktion sein sollte, war allerdings schon zur Halbzeit erreicht. Trotzdem ließ die Laufbereitschaft nicht nach. „Viele Läuferinnen und Läufer wollten einfach ein Zeichen setzen: Wir unterstützen euch, auch wenn es dafür kein zusätzliches Geld gibt“, erklärt Sylvia Oertker. „Darüber haben wir uns sehr gefreut und fühlen uns ermutigt, ja aufgefordert, weiterzuarbeiten an regionalen, nationalen und internationalen Projekten. Sehr erfreulich ist außerdem, dass nun mehrere Laufgruppen und Einzelläufer spontan beschlossen, ihre eigene Laufleistung selbst zu sponsern. Wir danken für die Kinder in Not!“

Im Lauf der nächsten Wochen wird es wahrscheinlich möglich sein, Fotos von den verschiedenen Läuferinnen und Läufern und ihren Strecken in Schaufenstern der Innenstadt zu besichtigen. Informationen dazu demnächst hier, auf der Homepage oder per Facebook. 

Wer nachträglich den Online-Hoffnungslauf sponsern möchte, kann das tun unter:

DE46 4005 0150 0062 0620 62, Stichwort „Online-Hoffnungslauf“

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