25. Juli 2021 / Allgemein

Bürgerwind Hoetmar-Freckenhorst hofft auf baldigen Rückenwind

Treffen mit der CDU-Fraktion ein neuer Anfang

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Bürgerwind Hoetmar-Freckenhorst hofft auf baldigen Rückenwind

Treffen mit der CDU-Fraktion ein neuer Anfang

Freckenhorst/Hoetmar. Schon seit einigen Jahren kämpfen die Vertreter der Windenergie Hoetmar-Freckenhorst GbR für die Umsetzung eines Bürgerwindparks in den Bauerschaften zwischen Freckenhorst und Hoetmar. Sie sind überzeugt: „Der Strom muss vor Ort produziert werden und von einem Bürgerwindpark profitieren nicht nur die Eigentümer, sondern alle Bürger und die Stadt insgesamt, weil viele Kleinanleger statt großer Investoren das Kapital aufbringen und der Kommune über Abgaben und Steuern finanzielle Mittel zufließen.“ Sie stellten nun der CDU-Ratsfraktion erneut ihr Projekt vor. Zur Realisation eines eigenen Windprojektes schlossen sich bereits Ende 2012 die Grundstückseigentümer aus dem Gebiet Westlich Natarp-Gronhorst zusammen. Durch Zusammenschluss mit der ebenfalls bestehenden Gesellschaft aus Natarp zur heutigen Windenergie Hoetmar-Freckenhorst GbR vergrößerte sich 2018 die GbR auf inzwischen 25 Gesellschafter. Festes Ziel der nahezu ausschließlich aus Grundstückseigentümern bestehenden Gesellschaft ist nach wie vor das Potential der Windenergie in unserer Region auszubauen und die damit verbundene Wertschöpfung in der Region zu halten. CDU-Fraktionsvorsitzender Frederik Büscher sieht die Verwaltung in der Verantwortung: „Die Verwaltung ist gefordert, Lösungsvorschläge zu machen. Irgendwann müssen Entscheidungen getroffen werden und die jahrelange Hängepartie beendet werden. Entweder will man Windkraft oder man will sie nicht, aber in jedem Fall sind dann klare Aussagen an die Bauwilligen notwendig.“ Für die CDU-Fraktion sei klar, dass Windkraftanlagen für viele Diskussionen sorgen. Es werden Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes und Geräuschbelästigungen befürchtet. Aber es gebe eben auch zahlreiche Vorteile, da Windenergie günstig und verhältnismäßig wenig umweltschädlich Strom erzeuge. Und in diesem Fall profitiere auch noch die Stadt. Jetzt müsse die Verwaltung diese Vor- und Nachteile abwägen.

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