27. Februar 2022 / Allgemein

Erst wenn das Lachen stirbt, sind wir verloren

WaKaGe feiert „Karneval at Home“

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Erst wenn das Lachen stirbt, sind wir verloren

WaKaGe feiert „Karneval at Home“

Warendorf. Mit dem neuen Format „Karneval at Home“ brachte die WaKaGe am Samstag unter dem Leitgedanken „Warendorf Alaaf“ in aktuell schwierigen Zeiten etwas Frohsinn ins heimische Wohnzimmer. Die Online-Veranstaltung zum 165. Geburtstag der Warendorfer Karnevalsgesellschaft war von langer Hand in Zusammenarbeit mit „Dein WAF“ vorbereitet worden. Die Prinzengarde schaute sich das Spektakel in der Gaststätte „Porten Leve“ an, der Senat traf sich dazu im Hotel Im Engel. 

Vorweggenommen: Alle Beteiligten haben sich unfassbar viel Mühe gegeben, ein kurzweiliges Programm zusammenzustellen, bei dem auch karnevalistische Prominenz eine Rolle spielte. Mit von der Partie waren nämlich die  Urgesteine des Kölner Karnevals Bernd Stelter und Volker Weininger und natürlich Warendorfs „ewiger“ Prinz, Frank I. (Hülsbusch), das Sangesoriginal vom Josephs-Hospital. Der hielt es mit Heinz Erhard: „Ich wälze nicht schwere Probleme und spreche nicht über die Zeit. Ich weiß nicht, wohin ich dann käme. Ich weiß nur, ich käme nicht weit.“ Hermann-Josef Schulze-Zumloh unkte: „Wer weiß, vielleicht ist Frank der erste Prinz, der sein elfjähriges Jubiläum im Amt erlebt“. Auch die Ex-Tollität Hanns-Jörg Ahmerkamp, der den Blues kriegt, wenn er an das verkommene Filetstück Emsinsel denkt, meldete sich aus dem Homeoffice zu Wort. Um die Balletts der WaKaGe in Szene zu setzen, stellt die Stadt Warendorf das Theater am Wall zur Verfügung. Und so konnte man die aktuellen Gardetänze der Flöckchen, Hüpfer und des großen Balletts am Bildschirm erleben, als wäre man live dabei. 

Geehrt wurden durch Hermann-Josef Schulze-Zumloh zudem die Ex-Tollitäten Markus Hinnüber (22 Jahre plus 1), der  Milleniums-Prinz Willi Schöning (22 Jahre),  Christian Günnewig (rückwirkend, 11 Jahre), „Ömpe“ Thomas Wörmann (11 Jahre) und Last but not least Klaus Neumann (33 Jahre). Neumann überreichte der WaKaGe einen Scheck zur Förderung des Jugendkarnevals. Im weiteren Verlauf machte dann Hofsängerin Linda Weissing ihre Aufwartung. Volker Weiniger parlierte derweil über den Kölner Karneval, der sich durch fünfstündige Powerpoint-Präsentationen und Tanzgruppen ohne Biss auszeichnet: „ Unser Verein ist überaltert, viele kennen Jopi Heesters von der Einschulung.“

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