2. April 2021 / Allgemein

Hilfreiche Erfahrung im – und für den – Trauerfall

Das Bestattungshaus Hankemann besteht seit 30 Jahren

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Hilfreiche Erfahrung im – und für den – Trauerfall

Das Bestattungshaus Hankemann besteht seit 30 Jahren

Die Geschichte des Bestattungshauses Hankemann begann vor vielen Jahren, noch vor dem Zweiten Weltkrieg. Genauer können Maik, Timo und Frank Hankemann es gar nicht sagen. Opa Linus hatte als Fuhrunternehmer in Emsdetten mit Pferd und Wagen auch die Aufgabe gehabt, Verstorbene vom Krankenhaus zum Friedhof zu transportieren. „Das war früher die eine Art Bestatter zu werden“, wissen die heutigen Inhaber des Bestattungshauses. „Oder man war Tischler!“

Vieles hat sich seit Opa Linus‘ Zeiten geändert. Heutzutage gehen die Verantwortungsbereiche eines Bestattungsunternehmens über die Anfertigung und den Verkauf eines Sarges sowie die Organisation der Beisetzung weit hinaus. Ein guter Bestatter betreut und begleitet Hinterbliebene während ihrer Zeit der Trauer, ist für sie Ansprechpartner und berücksichtigt ihre Wünsche umfassend und einfühlsam. Längst sind Bestattungsfachkraft und Bestattungsmeister Lehr- und Ausbildungsberufe, und Zertifizierungen des Betriebs sind wichtige Nachweise des notwendigen Könnens in allen zum Bestattungswesen bedeutsamen Bereichen. „Bestattungen sind einmalige Ereignisse, die fehlerfrei und perfekt begleitet werden müssen“, unterstreichen die drei gleichberechtigten Inhaber, die zwar in das Bestattungswesen hineingewachsen sind, zunächst aber in anderen Berufen begonnen hatten.

2013 übernahmen sie den Familienbetrieb, den ihre Eltern Karl-Heinz und Renate Hankemann im Jahr 1991 in Warendorf vom Bestattungsinstitut Westbeld übernommen hatten. „Ein mutiger Schritt unserer Eltern“, betonen sie. Denn für den Weg nach Warendorf hatten die Eltern ihr erst sieben Jahre zuvor in Emsdetten neugegründetes Beerdigungsinstitut aufgegeben. Seither ist das Bestattungshaus Hankemann in der hiesigen Region ein fester Begriff und an insgesamt vier Standorten vertreten: Warendorf, Sassenberg, Freckenhorst sowie Beelen, wo es in Kooperation mit der Familie Brummert geleitet wird.

Bestatter sei eine besondere Arbeit und ein besonderer Beruf, sagen Maik, Timo und Frank Hankemann. Ein Beruf, der viele Aufgaben auf sich vereint, die nicht erst mit dem Tod eines Menschen beginnen. Die Bestattungsvorsorge gewinnt immer mehr an Bedeutung. Vielen Menschen ist es wichtig, bereits zu Lebzeiten gewisse Vorkehrungen zu treffen. „Ganz unterschiedlicher Art“, wissen die Bestatter. Manchen geht es um eine finanzielle Absicherung mit einer Sterbegeldversicherung oder einem Treuhandkonto. Anderen hauptsächlich um die Art der Bestattung oder den Ort: Erd-, Feuer-, Seebestattung, mit Grabstelle oder anonym, auf einem Friedhof oder im Wald? Andere wiederum legen im Vorsorgevertrag bereits den Text für die Traueranzeige fest oder bestimmen: „Dass es ein Fässchen Bier statt Streuselkuchen geben soll!“ Das Schmunzeln, das Frank Hankemann Worte begleitet, ist keineswegs pietätlos, sondern geprägt von dem Wissen, wie vielfältig Trauerbewältigung sein kann. Und wie wichtig, schon frühzeitig für später zu sorgen. Auch der Bestatterverband unterstützt die frühe Vorsorge und plädiert ganz pragmatisch für „Eine Sorge weniger“.

Jeden Trauerfall individuell behandeln, behutsam die schweren Wege begleiten und alle Stolpersteine aus dem Weg räumen – so hilft ein guter Bestatter den Menschen, die ihm – meist auf Empfehlung – ihr Vertrauen schenken. Dabei unterstützt ihn eine gute Ausstattung und eine gefühlvolle Atmosphäre. Das Bestattungshaus Hankemann verfügt über vier moderne und klimatisierte Abschiedsräume, wo die Verstorbenen aufgebahrt werden können. Sie sind mit eigenem Schlüssel Tag und Nacht zugänglich und können frei gestaltet werden. Ebenso bietet das Bestattungshaus eine Trauerhalle für Abschiedsfeiern zur Einäscherung oder Überführung. Und auch bei der früher viel häufiger üblichen Hausaufbahrung unterstützt das Bestattungshaus Hankemann gerne.

Doch die größte Hilfe bleibt die einfühlsame, pietätvolle und ehrliche Beratung, mit Antworten auf alle Fragen. „Es gibt keine falschen Fragen!“, unterstreichen die drei Brüder. Das gilt auch in Zeiten der Pandemie. Die modernen Räume lassen unter Beachtung der Hygieneregeln eine persönliche Beratung zu. Nur in Ausnahmefällen, beispielsweise wegen einer Quarantäne oder bei weiter Entfernung, muss die Beratung per Telefon erfolgen.

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