2. April 2021 / Allgemein

Josephs-Hospital expandiert weiter

Ansehnlicher vierter Platz im Kundenvoting

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Josephs-Hospital expandiert weiter

Weiterer Teil vom Neubau fertiggestellt

Ansehnlicher vierter Platz im Kundenvoting

Das Budget wurde eingehalten, es gibt noch einen Puffer und „den werden wir nicht ausschöpfen“. Das versicherte Peter Goerdeler, einer der beiden Vorstandsvorsitzenden im Warendorfer Josephs-Hospital, anlässlich eines Presserundgangs zur Vorstellung des zweiten Bauabschnitts. Damit bleibt die Gesamtsumme für das gesamte Um- und Neubauprojekt des Krankenhauses unter den veranschlagten 30 Millionen Euro und kann sich damit nicht nur von der Investitionsseite sehen lassen. Der Gesamteindruck des 1968 erbauten und zwischenzeitlich mehrfach erweiterten und modernisierten Hauses hat sich deutlich verbessert, was von den Patienten klar honoriert wird: In einem Vergleichsranking unter 70 eigenständigen Krankenhäusern ist das Josephs-Hospital von einem Platz im unteren Drittel auf den ansehnlichen vierten Platz aufgestiegen.

Wesentlichen Anteil an dieser Bewertung hat der neue Bettentrakt, der bereits im Vorjahr – leider ohne geplanten Tag der offenen Tür – in Betrieb genommen wurde. Mit teils hotelähnlichem Charakter, sowie deutlich getrennten Patienten- und Funktionsbereichen, lässt er den antiquierten Charme der 1970er, 80er und 90er Jahre ebenso vergessen wie die gemeinsamen Toiletten auf den Gängen. Das Josephs-Hospital kann seinen Patienten mehr Zweibettzimmer anbieten, wenn auch auf Dreibettzimmer nicht verzichtet werden konnte, die allerdings sechs bis zehn Quadratmeter mehr Grundfläche bieten als früher. Besondere Qualität bietet, wie schon der Name sagt, die Komfortstation.

Teil dieses neuen Anbaus, den Rainer Budde und Doris Kaiser vom Kuratorium sowie Peter Goerdeler und der weitere Vorsitzende Michael von Helden vorstellten, ist die hochmoderne Zentrale Notaufnahme (ZNA), die seit Inbetriebnahme deutlich mehr Patienten behandeln, versorgen und aufnehmen kann. Zu ihr gehören „Kurzliegeplätze“, wo Patienten vor der Entscheidung über eine stationäre Aufnahme beobachtet werden können. Die neue Intensivstation, die wie alle weiteren Funktionsbereiche technisch- und medizinisch auf neuestem Stand ist, kann mit 16 Patienten doppelt so viele Schwerstkranke versorgen wie zuvor. Komplett neu gestaltet wurde auch der nunmehr überdachte Bereich der Liegendanfahrt, der in direkter Anbindung an die ZNA reibungslose Abläufe gewährleistet. Die externe Radiologie ist ebenfalls näher an die ZNA herangerückt.

Viele der Neuerungen und Änderungen dürften von den Patienten unbemerkt bleiben, obwohl ihnen die verbesserten Abläufe und die höhere Funktionalität durchweg direkt oder indirekt zugute kommen. Das medizinische Personal, die Pflegenden sowie der Rettungsdienst profitieren ebenfalls von der durchweg gelungenen und durchdachten Planung und Ausführung des gesamten Neu- und Umbaukonzepts.

Das ist noch nicht beendet. Nachdem nun der zweite Bauabschnitt fertiggestellt wurde, der sich auf Erdgeschoss und die erste Etage des Altbaus erstreckte, ist für den Frühsommer der Baubeginn eines zweiten Ärztehauses geplant. Es wird die Palette der ambulanten Versorgungsangebote deutlich erweitern. Neun Arztpraxen mit bis zu 350 Quadratmetern Nutzfläche sollen hier entstehen, dazu ein ambulantes OP-Zentrum, zwei Intensivpflegestationen und eine Reha-Einrichtung. Und auch für das Krankenhaus selbst gibt es weitere Pläne bezüglich Modernisierung und Neuerung. Denn beim Warendorfer Josephs-Hospital handelt es sich um ein wichtiges Haus zur Versorgung von Patienten in einem weiten Umkreis zwischen den Zentren Münster, Osnabrück und Bielefeld, wie der Kuratoriumsvorsitzende Rainer Budde immer wieder betont. „Weit über 200.000 Einwohner“, so Budde, wohnen im Einzugsgebiet der Klinik.

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