3. Oktober 2019 / Allgemein

39 Vorbilder mit guten Berufsaussichten

IHK ehrt Azubis von Betrieben aus dem Kreis Warendorf

39 Vorbilder mit guten Berufsaussichten

IHK ehrt Azubis von Betrieben aus dem Kreis Warendorf

Kreis Warendorf. 39 Auszubildende von Unternehmen aus dem Kreis Warendorf haben ihre Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen mit der Traumnote „sehr gut“ bestanden. Für diese Spitzenleistung wurden die jungen Fachkräfte heute (1. Oktober) von 160 Gästen im Theater am Wall in Warendorf geehrt.

„Eine Eins vor dem Komma auf dem Ausbildungszeugnis ist ein großes Qualitätsversprechen“, unterstrich die IHK-Regionalbeauftragte Dorothe Hünting-Boll, die die Bestenehrung moderierte. Denn die ehrenamtlich tätigen IHK-Prüferinnen und -Prüfer stellten hohe Anforderungen an das Können von Spitzenkräften. Hünting-Boll: „Wer von Ihnen am Ende eine Eins bekommt, der ist auch sehr gut.“

Was die Bestnote wert ist, deutet ein Blick in die Prüfungsstatistik für den Kreis Warendorf an. Nur 39 von insgesamt 874 Teilnehmern an den Prüfungen im Winter 2018/2019 und im Sommer 2019 haben mindestens 92 von 100 möglichen Punkten erreicht und sich damit die Note „sehr gut“ verdient. Der Anteil liegt damit bei 4,5 Prozent.

„Wir haben also guten Grund, unseren Spitzen-Absolventen zu gratulieren und sie zu feiern“, bekräftigte Carl Pinnekamp, Vorsitzender im IHK-Regionalausschuss für den Kreis Warendorf und IHK-Vizepräsident, in seiner Begrüßung. Um die berufliche Zukunft der Besten macht er sich keine Sorgen. Denn der Erfolg von Unternehmen gründe sich auf gut ausgebildeten Fachkräften. „Wir brauchen Sie!“, rief der Unternehmer den Top-Absolventen zu und warb bei ihnen dafür, ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten in der Heimatregion einzusetzen. „Sie müssen nicht ‚auswandern‘! Unsere Region hat viele starke Wirtschaftsstandorte“, so Pinnekamp. Die Stärke beruhe auf einem gesunden Branchenmix und auf verantwortungsvoll geführte Familienunternehmen, die sich häufig in Nischen auf nationalen und internationalen Märkten sehr erfolgreich behaupteten. „Bei uns lässt es sich hervorragend leben, arbeiten und Karriere machen“, versicherte Pinnekamp den Spitzen-Azubis.

Pinnekamp dankte ausdrücklich den Ausbildern in den Unternehmen und den Lehrern an den Berufskollegs für ihre Arbeit. Sie seien unentbehrliche Stützen des erfolgreichen und im Ausland hochgelobten deutschen Ausbildungssystems. Das gelte nicht minder für die 3.500 Fachkräfte, die sich ehrenamtlich in 350 IHK-Prüfungsausschüssen für die Ausbildung einsetzten. Ausbilderinnen und Ausbildern empfahl er, sich für diese Aufgabe zu bewerben. Die Arbeit mache Freude und bringe die Mitglieder fachlich und auch persönlich weiter, versicherte Pinnekamp.

„Ich finde, dass diese Ehrung sehr gut zu unserer Stadt passt“, freute sich Bürgermeister Axel Linke, dass die Wahl auf Warendorf gefallen ist. Denn die Kreisstadt genieße einen ausgezeichneten Ruf als Schul- und Bildungsstandort, betonte er in seinem Grußwort. Landrat Dr. Olaf Gericke bezeichnete die Top-Absolventen als Vorbilder, an denen sich junge Menschen orientieren können. „Ich bin froh, dass wir im Kreis Warendorf Azubis haben, die ihre Aufgaben mit Energie anpacken und für andere ein gutes Beispiel sind“, sagte Gericke.

Mit Darleen Schulte und Jana Westermann bildete das St. Josef-Stift in Sendenhorst gleich zwei dieser Vorbilder für den Bestenjahrgang 2019 aus. Die beiden Kauffrauen im Gesundheitswesen berichteten über ihr „Trainingslager Ausbildung“ und die beruflichen Perspektiven, die sich für sie daraus ergeben haben. „Wir sind an all den Herausforderungen und Aufgaben gewachsen“, stellte Schulte fest. Ihre Kollegin Westermann machte ganz deutlich, dass ihre Entscheidung für die Ausbildung und gegen ein Studium goldrichtig war.

IHK-Vizepräsident Pinnekamp übereichte die Urkunden gemeinsam mit Landrat Gericke und Bürgermeister Linke an die erfolgreichen Absolventen. Jeder Spitzen-Azubi erhielt zudem einen Glasquader mit einer eingravierten „1“. Seit zwölf Jahren ehrt die IHK Nord Westfalen die besten Auszubildenden in den Kreisen und kreisfreien Städten.

Fotos: Grundmann/IHK Nord Westfalen

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