Bei einer Silvesterparty ist in Graz im Süden Österreichs am frühen Morgen ein Brand ausgebrochen. Eine Person kam ums Leben, 20 weitere wurden teils schwer verletzt, wie die Polizei im Bundesland Steiermark berichtete. 18 Personen seien in Krankenhäuser gebracht worden. Über die Brandursache konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Der Brand sei um etwa 4 Uhr im Eingangsbereich eines Lokals ausgebrochen. In den Niederlanden wurde der Jahreswechsel vielerorts zu einer Nacht der Krawalle. Es seien Dutzende Polizisten verletzt worden, unter anderem durch Feuerwerkskörper, berichtete die Nachrichtenagentur ANP am Neujahrstag unter Berufung auf Polizeiangaben. Insgesamt wurden demnach in verschiedenen Städten mindestens 200 mutmaßliche Täter festgenommen. Die Krawalle seien «vollkommen inakzeptabel», sagte Peije de Meij, der Koordinator der landesweiten Polizeieinsätze in der Silvesternacht. «Leider ist das die Realität, in der wir immer wieder zum Jahreswechsel operieren müssen.» In mehreren Orten, darunter in Amsterdam, sei die Bereitschaftspolizei konfrontiert gewesen «mit großen Gruppen von mit Sturmhauben vermummten Menschen, die zielgerichtet die Konfrontation mit der Polizei suchten». An etlichen Orten wurden den Angaben zufolge Menschen mit Pyrotechnik angegriffen, die einfach nur feiern wollten. Auch Häuser und Autos wurden attackiert. Allein in Rotterdam wurden 110 Autos und Elektroroller in Brand gesetzt. Feuerwerksverbotszonen wurden laut Medienberichten vielerorts ignoriert. Der Jahreswechsel in Frankreich verlief hingegen weitgehend ruhig. Über eine Million Menschen hätten in Paris auf den Champs-Élysées gefeiert, ohne dass es zu nennenswerten Vorfällen gekommen sei, sagte Innenminister Gérald Darmanin am Neujahrsmorgen. Auch im übrigen Frankreich sei es ruhig gewesen. Die starke Präsenz der Polizei habe sich bezahlt gemacht. Die Zahl der Festnahmen, Vorfälle mit Feuerwerk und in Brand gesteckter Autos sei rückläufig. Landesweit gab es den Angaben nach 380 Festnahmen, 745 Autos brannten aus und rund 40 Beamte wurden leicht verletzt. In Paris galten die Feiern zum Jahreswechsel mit einem Massenandrang von Zuschauern für die Ordnungskräfte auch als Testlauf für die Olympischen Spiele in der Hauptstadt in diesem Sommer. Die Olympiade war auch das Thema einer Lichtershow auf den Champs-Élysées. Beim Neujahrsschwimmen ist an der Küste des Ärmelkanals allerdings ein Mann ums Leben gekommen. Bei unruhiger See sei der 39-Jährige in Dieppe in der Normandie von einer Welle mitgerissen worden und habe um Hilfe gerufen, berichtete die Zeitung «Paris-Normandie». Vor den Augen der zahlreichen Schaulustigen des Neujahrsbades im Meer versuchten zwei andere Schwimmer, den Mann zu retten. Zunächst konnte einer den im Meer treibenden Mann noch erreichen, dann ging der 39-Jährige unter. Feuerwehrkräfte konnten den Mann später bergen und an den Strand bringen, wo er für tot erklärt wurde. Polizisten bei Silvester-Krawallen in Niederlanden verletzt
Jahreswechsel in Frankreich ruhig
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Brand bei Silvesterparty in Graz: Todesfall und Verletzte
Der Silvesterabend endete für einige Menschen in Österreich mit einem riesigen Schreck: Ein Feuer bricht aus. Auch in anderen Ländern gab es Verletzte.
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