28. August 2019 / Allgemein

Freiwillige Feuerwehr Warendorf bekommt neue Spezialbekleidung.

Innen trocken und vergleichsweise kühl, außen hitze- und reißfest.

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Warendorf. Wenn's brennt, also im wahrsten Sinn des Wortes heiß hergeht, dann brauchen Feuerwehrleute schon ein besonders dickes „Fell“. Und weil das von der Natur so nicht vorgesehen ist, gibt es spezielle Berufsbekleidung für Feuerwehren. Die ist allerdings nicht nur feuer-, sondern ebenfalls reiß- und schnittfest. Reflektorstreifen, Luftpolster und schnell austauschbare Reißverschlüsse gehören ebenso dazu. Weil dieser Teil der Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr Warendorf mittlerweile in die Jahre gekommen ist, einige Schutzjacken und -hosen sind bereits an die 20 Jahre alt, wird die Bekleidung der Wehr aktuell auf den neuesten Stand gebracht. 70 Kombinationen sind bereits bestellt, die restlichen 250 werden nach und nach in den kommenden drei Jahren ausgewechselt. Ganz preiswert ist das Vergnügen übrigens nicht: Eine Kombination kostet an die 1000 Euro. Dafür bietet sie den Feuerwehrleuten jedoch selbst im Extremfall einen guten Schutz. Bis zu 1200 Grad hält die Kleidung kurzfristig aus, mehrere einhundert Grad sogar bis zu einer Viertelstunde. Wesentlicher Unterschied zur bisherigen Schutzbekleidung ist ein anderer Materialaufbau, der die Kombination leichter und stabiler macht. Zudem ist der Tragekomfort deutlich besser, was vor allem für Atemschutzträger sehr wichtig ist, wie StefanSchwienhorst (Bild) sagte. Nicht ganz unwichtig sind zudem die Rettungsschlaufen – Drag-System genannt, die an der Jacke und der Hose angebracht sind. Damit kann im Notfall ein verunfalter Feuerwehrmann aus dem Gefahrenbereich gezogen werden. Neu ist auch, dass die Kombination nicht mehr im bekannt Blau daher kommt. Die neue Ausrüstung ist im helleren Beige gehalten. Auch das ist ein Sicherheitsaspekt. 

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