4. April 2021 / Allgemein

„Der Impfstoff muss in die Fläche“

Apotheker begrüßen Corona-Impfung in Hausarztpraxen

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„Der Impfstoff muss in die Fläche“

Endlich: „Wir begrüßen, dass nach Ostern zusätzlich zu den Impfzentren auch in den Arztpraxen gegen Covid-19 geimpft werden soll“, erklärt Apotheker Matthias Bröker, Sprecher der Apothekerschaft im Warendorfer Nordkreis. „Zusammen mit dem pharmazeutischen Großhandel und den Praxen bilden die Vor-Ort-Apotheken ein eingespieltes Team, das dafür sorgen wird, dass der vorhandene Impfstoff möglichst schnell zu den Hausärzten und damit zu den Patientinnen und Patienten gelangt.“ Nach Ostern sollen pro Hausarztpraxis zunächst 20 Impfdosen ausgeliefert werden – so der Plan des Bundesgesundheitsministeriums. „Sobald der Impfstoff verfügbar ist“, betont Bröker, „ist niemand schneller als wir. Mehrmals täglich werden die Apotheken im Kreis Warendorf von teils mehreren Großhändlern mit Arzneimitteln beliefert.“

Seit Beginn der Pandemie beteiligen sich die Apothekerinnen und Apotheker vor Ort massiv an der Pandemiebekämpfung: „Von der Herstellung des damals knappen Desinfektionsmittels über die Abgabe mehrerer Millionen FFP2-Masken an Risiko-Patienten binnen weniger Wochen bis hin zur täglichen Arbeit im Impfzentrum, wo der sensible BioNTech-Impfstoff aufbereitet wird – überall engagieren sich unsere Kolleginnen und Kollegen über alle Maßen, um die Pandemie in den Griff zu bekommen.“

„Mit jeder Phase der Pandemie haben sich auch die Herausforderungen für die Apothekerschaft gewandelt“, so Matthias Bröker. „Nun werden noch flächendeckende Schnelltests mit Ergebnis-Zertifikat in vielen Apotheken angeboten. Und mit mehr Impfstoff kommt die ausgefeilte Apothekenlogistik hinzu, die wir in die Waagschale werfen.“ All das leisten die Apothekerinnen und Apotheker übrigens zusätzlich zum eigentlichen Kerngeschäft, nämlich der hochwertigen, beratungsintensiven flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln. Der Pandemie zum Trotz: „Kluge Hygienekonzepte und kreative Ideen sorgen schon seit über einem Jahr dafür, dass die Apotheken zu 99,9 Prozent dauerhaft am Netz geblieben sind.“ Bröker stellt klar: „Wir setzen alles daran, dass wir alle so schnell wie möglich wieder ein normales Leben führen können.“

 

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