26. April 2022 / Allgemein

Die ersten Mannschaften sitzen gut im Sattel

Schiri-Mangel könnte jedoch ein Problem werden

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Die ersten Mannschaften sitzen gut im Sattel

Schiri-Mangel könnte jedoch ein Problem werden

Warendorf. Um die 1. Herrenmannschaft der WSU ist es gut bestellt. Mit einem Torverhältnis von 72:23 können aktuell die Fußballer gleich 30 Tore mehr für sich verbuchen, als der Zweitplatzierte. „Einen Grund, sich auszuruhen gibt es jedoch nicht. Wir benötigen noch vier Punkte“ sagte Seniorenobmann Ralf Sennhenn während der Jahreshauptversammlung der WSU Fußballabteilung am Montagabend im Hotel Im Engel. „Ein bisschen fehlt es mir jedoch an Begeisterung für unser Aushängeschild“, wünscht sich Sennhenn mehr Zuschauerbeteiligung auch aus den eigenen Reihen. Erfolge darf auch die 1. Damenmannschaft feiern, die sich mit einem festen Platz in der Bezirksliga etabliert hat. „Wir spielen eine solide Rolle“, sagte Max Ende, der den Frauenfußball in der Emsstadt  gemeinsam mit Frank Woyke entscheidend mitgeprägt hat. Vor allem profitiere man von der sehr guten Jugendarbeit. „Wir haben große Talente in der U17“, sagte Ende. Das die Altherrenmannschaft sich den Titel der Hallenkreismeisterschaft 2020 sicherte,  wie Roman Bosse zu berichten hatte, soll natürlich an dieser Stelle ebenfalls nicht unerwähnt bleiben. Doch die Mannschaft hat noch mehr geleistet und nicht nur die Mannschaftskasse geplündert, sondern auch noch Sponsoren akquiriert und so 4000 Euro für den Kunstrasenplatz gespendet. Darüber hinaus hat die Corona-Pandemie nicht zu einem finanziellen Desaster der Fußballabteilung geführt. Die Einnahmen sind zwar deutlich zurückgegangen und einige Sponsoren haben sich abgewendet, insgesamt kommt der Verein jedoch klar. Schwerer wiegt da der Mangel an Schiedsrichtern, wie der Vorsitzende Michael Grothues bemerkte. „Wenn wir das Problem nicht lösen können, dann können wir keine Spiele mehr ausrichten oder an Turnieren teilnehmen.“

Am Dienstag beginnt mit dem Neubau des Gerätehauses ein neues Projekt der Fußballabteilung, dessen Leitung Peter Steinkamp inne hat. Einen konkreten Zeitplan gibt es zwar nicht, da das Gerätehaus in Eigenleistung erstellt werden soll, „aber wir könnten im Juli oder August fertig sein“, wie Steinkamp sagte. Ein weiteres Thema des Abends war das bevorstehende Jubiläum der WSU, in dessen Planung die Fußballabteilung seit Monaten eingebunden ist. Im Rahmen eines Tages des Sports soll es am 18. Juni zahlreiche Veranstaltungen geben und auch die Damenmannschaft der Partnerstadt Barentin wird zu diesem Termin erwartet. Der neue Kunstrasenplatz soll schließlich im Rahmen eines Fußballcamps (28. Juni bis 1. Juli) eingeweiht werden.

Nach den vereinsüblichen Regularien und der einstimmigen Entlastung des Vorstandes, standen schließlich Wahlen an. Michael Grothues wurde dabei das Vertrauen ausgesprochen und einstimmig für eine weitere Amtsperiode (ein Jahr) wiedergewählt. Ebenso einstimmig wurde Andreas Grothues, ebenfalls für ein Jahr, zum Kassenwart wiedergewählt, wie Ralf Sennhenn als Seniorenobmann. Zu einer weiteren Amtsperiode (2 Jahre) tritt auch der stellvertretende Seniorenobmann Markus Mumm an. Die Position des Geschäftsführers blieb auch dieses Mal vakant. Von der Versammlung bestätigt wurden schließlich noch der Jugendobmann Andreas Dütting, sein Stellvertreter Roman Bosse sowie Marco Walter als Altherrenobmann in ihren Ämtern. Zur neuen Kassenprüferin wurde Jana Maas ernannt, die René Simon ablöst.

Gleich sechs Mitglieder wurden an diesem Abend für ihre besondere Treue zur WSU und im Besonderen zum Fußball in der Emsstadt ausgezeichnet. Seit 70 Jahren ist Anneliese Grothues dem Verein verbunden, Berni Stähler und Herbert Seifarth sind seit 60 Jahren dabei. Holger Niemeyer, Peter Trabold und Peter Lorenz halten der WSU bereits seit 50 Jahren die Treue.

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