7. März 2022 / Allgemein

Hilfsbereitschaft steuern, von privaten Fahrten bitte absehen

Kreis versucht Hilfe zu organisieren

Hilfsbereitschaft ,Flüchtlinge,unterkünfte,Warendorf,Kreis Warendorf,

Hilfsbereitschaft steuern, von privaten Fahrten bitte absehen

Die Hilfsbereitschaft ist angesichts des Leids der Flüchtlinge auch im Kreis Warendorf sehr groß. „Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr großes Engagement, bitte aber ausdrücklich darum, von einer privaten Koordinierung der Flüchtlingsunterbringung abzusehen. Eine verlässliche und verbindliche Unterbringung der ukrainischen Flüchtlinge kann am besten in einem gesteuerten Verfahren über das Land und die Kommunen gewährleistet werden“, erklärt die Leiterin des Krisenstabes, Ordnungsdezernentin Petra Schreier.

„Was die geflüchteten Menschen jetzt – neben Ruhe – am dringendsten brauchen, ist Verlässlichkeit, nachdem ihre gesamte Existenz durch den Krieg zerstört worden ist und sie um ihre in der Ukraine gebliebenen Angehörigen bangen“, ergänzt Petra Schreier ihren Appell.

„Der ukrainischen Mutter mit zwei kleinen Kindern ist kaum geholfen, wenn sie die erste Unterkunft nach wenigen Tagen oder Wochen bereits wieder verlassen muss. Genau dies ist leider schon in einigen Fällen geschehen“, so Schreier weiter.

Wer helfen möchte und für die Flüchtlinge aus der Ukraine eine Unterkunft bereitstellen kann, sollte sich bei seiner Stadt bzw. Gemeinde melden. Eine Übersicht der Ansprechpartner ist unter https://www.kreis-warendorf.de/aktuelles/sonderseiten/ukraine-krise/ansprechpersonen zu finden.
Hilfreich ist es zudem, dabei das Online-Formular (Hilfeleistung für aus der Ukraine geflüchtete Menschen - Einwilligungserklärung (kreis-warendorf.de)) zu verwenden.

Die Unterbringung der Flüchtlinge erfolgt am effektivsten über Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes und eine anschließende Verteilung an die Kommunen mit Unterstützung der Hilfsorganisationen.

Die Hilfsorganisationen bitten zudem eindringlich von Sachspenden abzusehen. Mit einer Geldspende ist den Flüchtlingen deutlich mehr geholfen, weil die Helfer sie vor Ort zielgerichtet einsetzen können.

Bereits am vergangenen Samstag hatten Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul eindringlich von Alleingängen und individuellen Fahrten ins Grenzgebiet abgeraten.

In einer Stellungnahme des Innenministeriums hieß es: „Private Autofahrten in die Grenzregionen überlasten die Straßen in Richtung der Ukraine zusehends und auch viele Sachspenden stapeln sich gerade an den Grenzen, ohne dass sie verteilt werden können. Momentan sind es vor allem Geldspenden, die den Flüchtenden wirklich weiterhelfen.“

Meistgelesene Artikel

Oh Schreck, oh Schreck, der Moritz ist weg!
Allgemein

Schluss, aus und vorbei - Der Moritz muss zurück!

weiterlesen...
Warendorfer Karnevalisten feiern närrische Baustellenparty
Allgemein

Tolle Kostüme und gute Laune beim Prinzenball im Haus Allendorf

weiterlesen...
Freckenhorster Musiker- und Tanzgruppe begeistern in Köln
Allgemein

Spontanen Auftritte auf der Domplatte, dem Alter Markt und in Altstadt Kneipen

weiterlesen...

Neueste Artikel

Wintersturm und Feuer - Wetterextreme in den USA
Aus aller Welt

Ein Blizzard in Kalifornien, riesige Brände in Texas. Die Menschen in den USA leiden unter extremen Wetterbedingungen und deren Folgen.

weiterlesen...
Passant rettet Rollstuhlfahrer aus einem Fluss
Aus aller Welt

Ein Rollstuhlfahrer stürzt in einen Fluss. Ein zufällig vorbei kommender Passant handelt beherzt und rettet den Mann aus dem Wasser.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Frühlingspracht in der ebbers-Galerie
Allgemein

Susanne Specht präsentiert ihre Blumenbilder

weiterlesen...
Nächster Halt
Allgemein

Beratungscenter der Sparkasse ist jetzt mit dem Bürgerbus erreichbar

weiterlesen...