24. Juni 2019 / Allgemein

„JOSEPH II“ AB SOFORT IM EINSATZ

Freundeskreis des Josephs-Hospitals spendet Reanimationspuppe

Joseph Hospital,Warendorf,Freundeskreis,

„Joseph II“ sieht blass und leblos aus. So wie im echten Leben, wenn es Patienten schlecht geht und sie notfallmäßig versorgt werden müssen. Zugänge legen, ein EKG ableiten oder sogar eine künstliche Beatmung und die Herzdruckmassage oder Defibrillation sind Beispiele für Notfallmaßnahmen, die dann schnell und effizient angewendet werden müssen.
Diese wichtige Aufgabe leisten in einem Krankenhaus meistens die Mitarbeiter der Notaufnahme und der Intensivstation. Und ebenfalls wie im richtigen Leben macht auch hier Übung den Meister. Damit solche Maßnahmen möglichst realitätsnah trainiert werden können, hatte der Freundeskreis bereits im Jahr 2009 eine Übungspuppe gespendet, die nach einem guten Jahrzehnt Übungseinsatz zwar noch funktioniert, aber mittlerweile etwas betagt ist.
Die rund 13.000 Euro Anschaffungskosten für die „Neue“ sind eine Investition, die aber nicht nur den Spezialisten zugutekommt. Im Warendorfer Krankenhaus werden alle Mitarbeiter in regelmäßigen Pflichtfortbildungen darin geschult, sich in Notfällen richtig zu verhalten. Und auch für niedergelassene Ärzte und medizinische Fachangestellte werden kostenfreie Notfalltrainings angeboten.
Die von Ausbilder Wolfgang Pomberg und dem Team liebevoll nach dem Stifter „Joseph II“ genannte Reanimationspuppe ist ideal, um Notfallsituationen realistisch zu trainieren, zählt aber nicht zu den Mitteln, die im Krankenhausfinanzierungsgesetz vorgesehen sind. Dieses Gesetz war mit ausschlaggebend für die Gründung des Freundeskreises. Daran war der Vater des jetzigen stellvertretenden Vorsitzenden, Dr. Thomas Weritz, beteiligt, wie der Vorsitzende Johannes Schumacher berichtet.
„Der Freundeskreis finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden und unterstützt das Krankenhaus dabei, den Aufenthalt der Patienten zu erleichtern und so angenehm wie möglich zu gestalten. Das Bild des Warendorfer Künstlers Dirk Groß in der Eingangshalle, der gemütlich ausgestattete Aufenthaltsraum auf der Palliativstation, der große Tannenbaum zur Adventszeit und auch die Transportstühle für Patienten stammen aus Mitteln des Freundeskreises“, wie Schumacher aufzählt. Und jetzt auch „Joseph II“, der sich als echter Lebensretter erweisen kann, weil er die Mitarbeiter im Josephs-Hospital darauf vorbereitet, in Notfällen richtig und schnell zu helfen.
Informationen zum Freundeskreis: www.freundeskreis.nrw
BU: Über die vom Freundeskreis gespendete neue Reanimationspuppe freuen sich (von links): Johannes Schumacher (Vorsitzender Freundeskreis), Wolfgang Pomberg (Leitende Pflegekraft Intensivstation), Dr. Thomas Weritz (stellv. Vorsitzender Freundeskreis) und Dr. Tim Kleffner (Chefarzt Zentrale Notaufnahme).

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