6. Mai 2023 / Aus aller Welt

Regen bei der Krönung ist keine Ausnahme

Schirme über Schirme bei der Krönung - und das ist nicht ungewähnlich. «Regen bei Krönungen scheint ein Dauerthema zu sein», heißt es vom britischen Wetterdienst.

Sie trotzen dem Regen: Zuschauer auf der Tribüne gegenüber dem Buckingham Palace.

Bei der Krönung von König Charles III. trotzten Zehntausende Schaulustige dem Regen - aus historischer Erfahrung war ohnehin mit nassem Wetter zu rechnen. Es war die fünfte Krönung in Folge, bei der Regen fiel. «Typisch britisch», nannte dies die Nachrichtenagentur PA.

«Regen bei Krönungen scheint ein Dauerthema zu sein», sagte ein Sprecher des britischen Wetterdienstes Met Office. «Es ist nicht ungewöhnlich, dass zu dieser (oder jeder anderen) Jahreszeit Regen fällt.» Zahlreiche Menschen hielten Schirme - oft in den britischen Farben blau-weiß-rot - hoch und schützten sich mit Regenponchos.

Mit maximal 16 Grad Celsius blieb es in London zudem recht frisch - aber immer noch deutlich milder als bei Charles' Mutter Queen Elizabeth II. am 2. Juni 1953, als das Thermometer höchstens 11,8 Grad erreichte. Auch damals regnete es - ebenso bei König Edward VII. im August 1902, bei König George V. am 22. Juni 1911 und bei Charles' Großvater König George VI. am 12. Mai 1937.


Bildnachweis: © Owen Humphreys/PA Wire/dpa
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