21. Juli 2022 / Aus aller Welt

Mehrere Bundesländer mit Hitzerekord - Höchstwert 40,1 Grad

Der Mittwoch war laut Wetterdienst der bislang heißeste Tag 2022 - und einer der heißesten überhaupt. Besonders in Städten zeigt sich immer häufiger eine «unglaubliche Überhitzung». Was hilft dagegen?

Bunte Schirme gegen die brütende Hitze: Wie hier in Halle stiegen die Temperaturen heute erneut vielerorts in rekordverdächtige Regionen.

In mehreren Bundesländern sind nach vorläufigen Angaben am Mittwoch die dort höchsten Temperaturwerte seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gemessen worden. Der Mittwoch war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) damit auch der bislang heißeste Tag des Jahres 2022 und einer der heißesten überhaupt.

An drei DWD-Stationen waren mehr als 40 Grad gemessen worden. Der höchste Wert wurde mit 40,1 Grad in Hamburg-Neuwiedenthal erreicht, berichtete der DWD am Donnerstagabend und korrigierte damit seinen am Mittwoch genannten Jahresrekordwert 40,3 Grad in Bad Mergentheim (Baden-Württemberg).

Vom Deutschland-Rekord ist das noch etwas entfernt: Am 25. Juli 2019 waren in NRW 41,2 Grad ermittelt worden.

25. Juli 2019 bleibt Hitzerekordtag

Außerdem wurden am Mittwoch jeweils 40,0 Grad in Barsinghausen-Hohenbostel (Niedersachsen-Rekord) und Huy-Pabstorf (Sachsen-Anhalt-Rekord) gemessen. In Mecklenburg-Vorpommern wurde mit 39,4 Grad ein Landesrekord in Boizenburg gemessen und in Schleswig-Holstein ein Landesrekord mit 39,1 Grad in Grambek.

Damit wurden in Deutschland außerdem erst zum zehnten Mal seit Beginn der Aufzeichnungen an einem Tag Temperaturen von mehr als 40 Grad gemessen - zuletzt war dies am 25. Juli 2019 der Fall. Damals war dies jedoch nicht nur an vier Stationen, sondern gleich an 22 DWD-Stationen der Fall.

Der 25. Juli 2019 bleibt auch der deutschlandweite Hitzerekordtag: Denn laut DWD wurden damals an den nordrhein-westfälischen Stationen in Duisburg und Tönisvorst am Niederrhein bei Krefeld 41,2 Grad Celsius gemessen.

DWD-Sprecher Andreas Friedrich betonte am Mittwochabend im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur, dass die Werte vorläufig zu nennen seien, aber an diesem Abend nicht mehr aktualisiert würden. Man prüfe sie in den kommenden Tagen und werde gegebenenfalls nach einigen Tagen präzisieren.


Bildnachweis: © Jan Woitas/dpa
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