2. August 2020 / Allgemein

Wie es wäre – wenn es wäre

Ausstellung Mariä Himmelfahrt bei Ebbers

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Wie es wäre – wenn es wäre

Ausstellung Mariä Himmelfahrt bei Ebbers

Fester Bestandteil des Warendorfer Heimatfestes Mariä Himmelfahrt sind die Marienbögen. Sie prägen im Monat August das Stadtbild bereits seit so vielen Jahrzehnten, dass es auch den älteren Warendorfern schwer fällt, sich an einen August in Friedenszeiten zu erinnern, der ohne diese einzigartige Tradition auskommen musste.

Bis Corona! Keine Illumination, keine Prozession und beinahe auch keine Marienbögen. Beinahe! Denn wenn es schon – aus gleich mehreren Gründen – nicht möglich ist, die Bögen aufzubauen und zum Heimatfest zu illuminieren, so sollen doch zumindest professionelle Fotografien die eindrucksvolle Schönheit der strahlenden Marienbögen und weiterer Elemente des Heimatfestes in Erinnerung rufen.

„Wie es wäre – wenn es wäre“, sagte Christoph Berger vom Modehaus Ebbers, wo die Ausstellung der rund 40 auf Leinwand gezogenen Fotografien bis zum 22. August während der Öffnungszeiten zu sehen sein wird. Monika Kaup-Büscher, Gabi Wild und Thomas Köster haben für diese Ausstellung ihre Archive der letzten Jahre durchforstet. Drei Namen die in Warendorf für Qualität und Fachkenntnis stehen, und das zeigen auch die Bilder. Es wurden bewusst Aufnahmen der jüngeren Vergangenheit ausgewählt, um zeigen zu können, wie die Warendorfer Altstadt 2020 zum Heimatfest ausgesehen hätte.

Bürgermeister Axel Linke dankte den Fotokünstlern und der Familie Berger für die, so wörtlich, „tolle Ausstellung“. Sie passe hervorragend in das durch Corona völlig veränderte Konzept der Festwoche. Man habe mit allen Beteiligten zusammengesessen, die auch sonst in die Gestaltung des Festes involviert sind, um einen Weg zur Ausrichtung des Festes zu finden. „Verschiedene einzelne Maßnahmen“, seien dabei heraus gekommen, so Axel Linke und nannte beispielhaft die geplante Live-Übertragung des Festhochamtes von St. Laurentius. Am 14. August soll außerdem beim Baubetriebshof die Halle eingesegnet werden, wo die Marienbögen übers Jahr untergestellt werden.

Die Fotografien der Ausstellung seien bewusst auf verschiedene Abteilungen des Modehauses verteilt worden, erläuterte Christoph Berger ergänzend. Man müsse von Punkt zu Punkt gehen, um alles zu sehen. Ganz ähnlich wie beim Heimatfest auch.

Einige der Leinwände werden in wenigen Tagen in die Fenster des Modehauses gestellt, so dass sie auch außerhalb der Öffnungszeiten betrachtet werden können. Und wer sich eine (oder mehrere) dieser Leinwände in der eigenen Wohnung oder im Büro vorstellen kann, kann sie auch käuflich erwerben.

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