Gemeinsam für Frieden und Demokratie
Sassenberger versammeln sich zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges
Sassenberg - Gestern versammelten sich rund 200 Bürgerinnen und Bürger auf dem Mühlenplatz in Sassenberg, um gemeinsam den Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges zu gedenken und ein starkes Zeichen gegen Extremismus und Rassismus zu setzen. Die Initiative von Christian Rath fand breite Unterstützung durch den Heimatverein Sassenberg und dem Stadtprojekt, die gemeinsam die Veranstaltung organisierten.
In einer Demonstration für Frieden, Freiheit und Demokratie präsentierten sich die Menschen aus Sassenberg als starke Gemeinschaft. Der Kinderchor der Josefsschule und zahlreiche heimische Vereine trugen mit musikalischen Darbietungen und bewegenden Redebeiträgen ihrer Vorsitzenden zur Bedeutung des Anlasses bei.
Bürgermeister Josef Uphoff ergriff ebenfalls das Wort, um die Versammlung zu mahnen: "Nie wieder?" Mit dieser Frage appellierte er an die Anwesenden, den Kampf für Demokratie und die Nutzung des Geschenks freier Wahlen niemals zu vernachlässigen.
Besonders hervorzuheben war der Auftritt von Dominique Osthoff, die mit einem eindringlichen Poetry Slam die Zuhörerinnen und Zuhörer zum Nachdenken anregte und sie dazu ermutigte, aus der Geschichte zu lernen und das Leben aktiv zu gestalten.
Die Vielfalt der Ansprachen spiegelte sich auch in den Vertretern verschiedener Vereine wider, darunter Frank Deitert, Präsident des Sassenberger Bürgerschützenvereins, Susanne Wittkamp vom Sassenberger Karnevalsverein, Martin Lüfte vom VfL Sassenberg, Klaudius Freiwald vom Füchtorfer Schützenverein und Andrea Bröker von der KLJB Sassenberg. Sie alle betonten die Bedeutung von Respekt, Gleichheit und Zusammenhalt in der Gesellschaft.
Christian Rath, Initiator der Veranstaltung, bedankte sich abschließend bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und wünschte ihnen einen schönen Sommer.
Die eindrucksvolle Demonstration der Sassenberger Gemeinschaft verdeutlichte einmal mehr die Entschlossenheit der Bürgerinnen und Bürger, sich gemeinsam für eine friedliche und demokratische Zukunft einzusetzen.













