Die Papenburger Meyer-Werft hat am Samstag mit der Ems-Überführung des neu gebauten Kreuzfahrtschiffes «Arvia» begonnen. Hunderte Menschen verfolgten schon am Morgen das Verlassen des Werftgeländes, wie ein Unternehmenssprecher sagte. Die Überführung habe planmäßig begonnen und die Ankunft im niederländischen Eemshaven werde weiterhin für Sonntag erwartet, sagte der Werftsprecher. Dort soll der Neubau technisch und nautisch erprobt werden. Für die Übergabe an die britsche Reederei P&O Cruises werde das Schiff anschließend Kurs auf Bremerhaven nehmen. Die «Arvia» ist baugleich mit der «Iona», die bereits 2020 ausgeliefert wurde. An Bord ist Platz für rund 5200 Passagiere. Die «Ariva» wird wie das Schwesterschiff mit flüssigem Erdgas (LNG) betrieben. Dies sorge für eine deutlich geringere Schadstoffbelastung auf See, da weder Schwefeloxide noch Rußpartikel freigesetzt würden, teilte die Werft mit. Beim Verlassen des Baudocks Ende August hatten Demonstranten der Branche «Greenwashing» vorgeworfen. Auch LNG verursache klimaschädliche CO2-Emissionen.
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Werft verlassen: Ems-Überführung eines Kreuzfahrtschiffs
Das für die britische Reederei P&O Cruises gebaute Schiff soll über die Ems auf die Nordsee überführt werden. An Bord des mit flüssigem Erdgas (LNG) betriebenen Schiffs ist Platz für rund 5200 Passagiere.
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