Bei den schweren Überschwemmungen im Süden Brasiliens ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 90 gestiegen. Zudem gebe es 361 Verletzte und mehr als 100 Vermisste, berichteten übereinstimmend mehrere Medien unter Berufung auf den Zivilschutz des südamerikanischen Landes. Von dem Hochwasser seien mehr als 1,3 Millionen Menschen in 388 Ortschaften des Bundesstaates Rio Grande do Sul betroffen. Internet- und Telefonverbindungen seien weiterhin in Dutzenden Gemeinden blockiert, zudem seien viele Anschlüsse ohne Strom und Menschen ohne Wasser. In der Regionalhauptstadt Porto Alegre ist der gesamte Flugbetrieb eingestellt worden. Bilder zeigen Überschwemmungen in Warte- und sogar in den Landebereichen der Flugzeuge. Der Zivilschutz warnte in bestimmten Gebieten vor der Gefahr weiterer Überschwemmungen und Erdrutsche. Brasiliens Staatspräsident Luiz Inácio Lula da Silva, der am Sonntag zum zweiten Mal in das betroffene Gebiet gereist war und von einer der größten Überschwemmungen in der Geschichte des Landes sprach, kündigte am Montag einen Entwurf eines Gesetzesdekrets an, um den Wiederaufbau des Bundesstaates zu beschleunigen. Mehr als 46.000 Menschenleben konnten demnach bisher gerettet werden.
Bildnachweis: © Ricardo Stuckert/Palacio Planalto/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mindestens 90 Tote bei Überschwemmungen im Süden Brasiliens
Brasiliens Staatspräsident spricht von einer der größten Überschwemmungen in der Geschichte des Landes. Ein neues Gesetzesdekret soll den Wiederaufbau beschleunigen.
Meistgelesene Artikel
- 5. August 2026
Drei Tage Ballonzauber und Familienprogramm auf dem Lohwall
Warendorfer Montgolfiade 2026
Begeisterung beim Schützenfest in der Stiftsstadt kennt keine Grenzen
- 26. Juli 2026
Ganz Freckenhorst feiert in Grün und Weiß
Das Schützenfest begeistert die Stiftsstadt
Neueste Artikel
- 16. August 2026
Großbrände: Hürtgenwald unter Kontrolle, Monschau entspannt
Zwei große Waldbrände in NRW sorgen für kräftezehrende Einsätze und massive Sorgen. Nun entspannt sich die Situation in Monschau an der belgischen Grenze und im nicht weit entfernten Hürtgenwald.
- 16. August 2026
Teile von Gemeinde im Westerwald wegen Waldbrand evakuiert
Wegen eines Waldbrands mussten Anwohner in Gebhardshain ihre Häuser verlassen. Feuerwehr und Landwirte arbeiten gemeinsam an der Eindämmung des Feuers.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. August 2026
Großbrände: Hürtgenwald unter Kontrolle, Monschau entspannt
Zwei große Waldbrände in NRW sorgen für kräftezehrende Einsätze und massive Sorgen. Nun entspannt sich die Situation in Monschau an der belgischen Grenze und im nicht weit entfernten Hürtgenwald.
- 16. August 2026
Teile von Gemeinde im Westerwald wegen Waldbrand evakuiert
Wegen eines Waldbrands mussten Anwohner in Gebhardshain ihre Häuser verlassen. Feuerwehr und Landwirte arbeiten gemeinsam an der Eindämmung des Feuers.













