Randalierer haben in der Nacht zum Samstag in Berlin-Mitte zahlreiche Autos und Fensterscheiben demoliert. Wie die Polizei mitteilte, zogen mindestens 20 dunkel gekleidete Personen von der Seydelstraße bis zur Alten-Jakob-Straße. Insgesamt 18 Fahrzeuge seien beschädigt, zwei davon in Brand gesetzt worden. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben zwei Tatverdächtige im Alter von 17 und 21 Jahren vorübergehend fest. An Hausfassaden habe die Gruppe Schmierereien mit Bezug zum 1. Mai hinterlassen. Nach Beobachtung eines dpa-Fotografen stand an einer Mauer «Hinaus zum 1. Mai.». Der Eingang des Jobcenters Berlin-Mitte wurde mit roter Farbe beschmiert. Laut Polizei wurden Farbbeutel gegen Häuser geworfen sowie Steine gegen Fensterscheiben von Geschäften. Außerdem hätten Personen aus der Gruppe heraus einen fahrenden Wagen einer Sicherheitsfirma beworfen und die Heckscheibe beschädigt. Menschen wurden nicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Staatsschutz ermittele wegen besonders schweren Landfriedensbruchs. Der rbb meldete, nach Augenzeugenberichten habe es sich sogar um etwa 30 Personen gehandelt, die unter anderem Bengalos in Autos geworfen hätten. Die Polizei habe ein Feuer in einem ladenden Elektro-Mietwagen gelöscht. Mindestens ein weiteres Fahrzeug sei komplett ausgebrannt, meldete der Sender.
Bildnachweis: © Paul Zinken/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Vor 1. Mai: Randalierer beschädigen Autos in Berlin-Mitte
Mehrere unbekannte Personen haben in der Nacht zu Samstag in Berlin randaliert und mit einer Botschaft an einer Wand zum Demonstrieren am 1. Mai aufgerufen. Nun wird wegen Landfriedensbruchs ermittelt.
Meistgelesene Artikel
- 15. April 2026
"Zum kühlen Grunde" öffnet am 01. Mai! - Save the Date
Neues Team, alte Tradition: Biergarten-Idylle feiert Comeback
Eintracht-Schützengesellschaft macht ihr Festgelände zur Genusswelt
- 26. März 2026
Blumenstraße wird vorübergehend gesperrt
Baustart in den Osterferien
Neueste Artikel
- 22. April 2026
Niedriger Wasserstand macht Wal-Helfern zu schaffen
Der gestrandete Buckelwal vor Poel liegt wieder tiefer im Wasser, obwohl der Wasserstand gesunken ist - ein Ergebnis stundenlanger Schwerarbeit der Helfer. Doch wie geht es nun weiter?
- 21. April 2026
Florida ermittelt gegen OpenAI nach Waffen-Attacke an Uni
Ein Angreifer, der zwei Menschen auf einem Uni-Gelände in Florida tötete, ließ sich zuvor laut Ermittlern von ChatGPT beraten. Staatsanwälte fordern nun mehr Informationen von der Entwicklerfirma.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 22. April 2026
Niedriger Wasserstand macht Wal-Helfern zu schaffen
Der gestrandete Buckelwal vor Poel liegt wieder tiefer im Wasser, obwohl der Wasserstand gesunken ist - ein Ergebnis stundenlanger Schwerarbeit der Helfer. Doch wie geht es nun weiter?
- 21. April 2026
Florida ermittelt gegen OpenAI nach Waffen-Attacke an Uni
Ein Angreifer, der zwei Menschen auf einem Uni-Gelände in Florida tötete, ließ sich zuvor laut Ermittlern von ChatGPT beraten. Staatsanwälte fordern nun mehr Informationen von der Entwicklerfirma.













