13. Mai 2022 / Allgemein

Zweites Hafenfest ein voller Erfolg

Tolles Flair mit musikalischen Highlights

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Zweites Hafenfest ein voller Erfolg

Tolles Flair mit musikalischen Highlights

„Das Hafenfest ist der Hammer. So etwas braucht Warendorf. Ich finde das großartig“, freut Sabine Grothaus sich. Sie hatte bei Radio Warendorf gehört, dass am Freitag viele coole Bands sich beim Warendorfer Hafenfest die Ehre am Oberen Lohwall geben. Bei bestem Open-Air Wetter und dazu noch umsonst sind jede Menge Besucher und Besucherinnen zum Auftakt der zweiten Auflage gekommen. Das Publikum ist gemischt. Es sind vor allem viele junge Leute dabei. Die freuen sich in erster Linie auf einen Rapper, der gerade als gebürtiger Warendorf sehr beliebt ist. Sebastian Homburg alias SN rockt als zweiter Künstler die Bühne. „Der ist spitze“, ist Besucher Niklas Grundig begeistert vom Sound.

„Es ist mein erster Auftritt auf großer Bühne“, erzählt der Musiker und freut sich über das zahlreiche Publikum. Er sei dankbar, in seiner Heimatstadt auf der Bühne stehen zu dürfen und singt dann seinen Song „Halt dich fest“. Manchmal brauche man jemanden, um sich festzuhalten. Das habe er aussagen wollen. „Gib mir die Hand, und ich halte dich fest“, so heißt es in dem Text. „Alle heben bitte die Hände zu „Halt dich fest“, animiert SN seine Zuhörerschaft und die geht voll mit. Sie wiegt sich im Takt und ist hin und weg vom dem Esprit und Elan des Rappers. Mit 15 habe er selbst angefangen Texte zu schreiben und zuhause etwas zu rappen. Es sei oft so, dass wenn ihm etwas einfalle, er genau das aufschreibe für seine Songs, erklärt der Student seine Vorgehensweise. An diesem Abend gibt es sogar eine kleine Premiere. Zum ersten Mal präsentiert Rapper SN seinen aktuellen Song „Nana“, der in Kürze rauskommt. Das Stück ist sehr emotional und aus dem Leben gegriffen. „Hab für Gefühle keine Zeit“, heißt es beispielsweise. Seine Zuhörer und Zuhörerinnen sind ziemlich begeistert von dem heimischen Rapper und spenden ihm reichlich Applaus.

Zuvor war „Warum Marie“ auf der Bühne. Die Karlsruher Band singt von Alltagssituationen und auch diese Musiker treffen den Nerv der Musikfreunde. In ihrem deutschsprachigen Texten geht es um Liebe, Sehnsucht und ebenso um Frust. Auch Marie kommt vor. Sie hat keinen Bock mehr auf die Beziehung und er steht nun „allein im Regen“. Aber am Ende wird klar: er hat sie wohl nicht nur einmal betrogen. Klar also, warum die Gute sich „verpisst“ hat.

Die Sendenhorster Band „7-Miles“ rocken den nächste Act. Die fünf Musiker um Frontmann Jasper Wieczorek spielen Songs nach eigener Aussage „irgendwo zwischen Bonnie & Clyde, Frank Turner, Level 42 und Tears for Fears“. Ja, das kommt hin, ist das Publikum sich einig.

Den Abschluss bietet als Headliner TIL. Das sind Dennis Wurm, Jona Boubaous und Enis Gülmen. Das Trio ist seit ihren Kindergartentagen musikalisch unterwegs. Mittlerweile sind sie 23 und 24 Jahre alt und noch immer auf der Bühne. Alle ihre Songs schreiben sie selbst. Ihr favorisiertes Genre ist Deutsch-Rock. 2021 haben sie ihr Indie-Alternative-Album „Generation Depression“ herausgebracht.

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