1. September 2022 / Aus aller Welt

Esa zeigt Vision von aufblasbarer Mondstation

Könnte der Mond dauerhaft besiedelt werden? Die europäische Raumfahrtagentur hat nun jedenfalls den Entwurf einer möglichen Station veröffentlicht - mit einer ungewöhnlichen Bauweise.

Die Illustration zeigt die Vision einer zukünftigen Mondsiedlung.

Wie große Hügel mit Riesenspiegeln: so könnte eine Raumstation auf dem Mond womöglich aussehen. Ein entsprechendes Bild zu einer Studie hat die in Paris sitzende europäische Raumfahrtagentur Esa am Donnerstag veröffentlicht.

Die teils eingegrabenen aufblasbaren Ringelemente sollen der Idee zufolge Gewächshäuser enthalten, die durch Tunnel miteinander verbunden sind. Große bewegliche Spiegel sollen das Sonnenlicht in Krater leiten. Von dort solle es mit Hilfe weiterer Spiegel in die Gewächshäuser weitergeben werden. Auch Arbeits- und Wohnbereiche aus zweilagiger, aufblasbarer Folie sind vorgesehen.

Die Konzeption kommt vom österreichischen Unternehmen Pneumocell und ist nicht der erste Vorschlag für eine Mondstation, die der Esa vorgelegt wird. Ex-Esa-Chef Jan Wörner hatte mit seiner Vision des sogenannten «Moon Village», einer Art gemeinsamen Basis auf dem Mond, international geworben. Mit dem «Artemis»-Programm der US-Raumfahrtbehörde Nasa ist eine Art Raumstation auf dem Mond nun anvisiert. In ferner Zukunft soll sie auch als Basis für bemannte Flüge zum Mars dienen.


Bildnachweis: © Thomas Herzig/Pneumocell/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Keine Veranstaltungen im Kolpinghaus
Allgemein

Popup-Kolpinghaus: Traum geplatzt

weiterlesen...
Kleine Artisten wachsen über sich hinaus
Allgemein

Bodelschwinghschule verlegt das Klassenzimmer in die Manege

weiterlesen...
Prinz Uwe II. „der Narrifant aus dem Kreideland“ regiert die WaKaGe
Allgemein

Uwe Amsbeck ist neuer Karnevalsprinz der Warendorfer Karnevalsgesellschaft

weiterlesen...

Neueste Artikel

Mehr als 3600 Tote bei Erdbeben in Syrien und der Türkei
Aus aller Welt

Erst bebt die Erde nachts sehr stark, dann mittags erneut: Das ganze Ausmaß der Katastrophe an der türkisch-syrischen Grenze ist noch nicht abzusehen. Und weitere Nachbeben werden befürchtet.

weiterlesen...
Rückhaltegebiete bester Schutz bei Überschwemmungen
Aus aller Welt

Über die Ufer getretene Flüsse können ganze Landstriche verwüsten, Ortschaften zerstören oder Menschen in den Tod reißen. Eine EU-Studie zeigt, welche Schutzmaßnahme am effizientesten sein könnte.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Mehr als 3600 Tote bei Erdbeben in Syrien und der Türkei
Aus aller Welt

Erst bebt die Erde nachts sehr stark, dann mittags erneut: Das ganze Ausmaß der Katastrophe an der türkisch-syrischen Grenze ist noch nicht abzusehen. Und weitere Nachbeben werden befürchtet.

weiterlesen...
Rückhaltegebiete bester Schutz bei Überschwemmungen
Aus aller Welt

Über die Ufer getretene Flüsse können ganze Landstriche verwüsten, Ortschaften zerstören oder Menschen in den Tod reißen. Eine EU-Studie zeigt, welche Schutzmaßnahme am effizientesten sein könnte.

weiterlesen...