23. November 2020 / Allgemein

So viele Präsenzkurse wie möglich

Am 27. Nov startet das neue Programm

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So viele Präsenzkurse wie möglich

Am 27. Nov startet das neue Programm

850 Kurse, 10.300 Kursstunden – ein ehrgeiziges Pensum, welches das Haus der Familie im neuen Programmheft für das Jahr 2021 veröffentlicht hat. Die Leiterin des Hauses, Ursula Pinnekamp, weiß warum. „Gott sei Dank, dass wir wieder kommen können“, hätten ihr viele Menschen gesagt, als nach dem ersten Lockdown wieder ein Besuch der Kurse möglich war. „Selbst Hochbetagte waren darunter“, erinnert sich Frau Pinnekamp. Einige hätten sich gefreut, der Kursbesuch sei für sie ein „Highlight in der Woche“. „Das war schon sehr bewegend“, beschreibt sie ihre Gefühle.

Auch aus diesem Grund hat das Planungsteam soviel wie möglich bewegt, um ein umfassendes Programm aufzulegen, dass sich nicht grundlegend von den Vorjahresprogrammen unterscheidet. Statt einer pessimistischen Reduzierung des gesamten Angebots geht das Haus der Familie einen optimistisch an die Realität angepassten Weg. Die maximale Teilnehmerzahl in den Kursen wird heruntergesetzt und damit an möglich starke Einschränkungen angepasst. Eine entsprechend größere Warteliste ermöglicht, bei Eintritt besserer Bedingungen dann doch mehr Kursteilnehmer zuzulassen.

Eine Anmeldung lohnt sich also in jedem Fall. Zumal das Programm, das wie im Vorjahr den Fokus stark auf die Ökologie legt, für jede und jeden interessante Angebote beinhaltet. „Die Pandemie zeigt uns, wie sehr wir abhängig sind von einer funktionierenden Umwelt“; betont Frau Pinnekamp. Ökologie, Klimaschutz und die Bewahrung der Schöpfung finden sich in vielen Angeboten aus den fünf Fachbereichen.

So stößt man beim Blättern durch das rund 240 Seiten starke Programmheft, das derzeit an vielen Stellen in der Stadt ausliegt und verteilt wird, schnell auf Ideen die zur Teilnahme einladen. Der Nistkastenbau für Eltern und Kind mit dem Titel „Ein Haus für wilde Vögel“, eine „Spannende Nachtwanderung“ oder „Apfelsaft selbst gemacht“ sind drei aus vielen Angeboten der Marke „Könnte man durchaus mal machen“. Im Fachbereich Religion, Persönlichkeit, Gesellschaft reichen die Ideen von Klangschalen bis hin zu stark gesellschaftskritischen Fragen. „Auf dem Prüfstand: Menschenwürde im Münsterland“ lautet beispielsweise der Titel eines Vortrags über Gerechtigkeit in der Fleischindustrie, den Pfarrer Peter Kossen bereits im Frühjahr halten wollte, der aber letztlich – welch Ironie des Schicksals – durch den Tönnies-Lockdown ausfiel. Der Fachbereich Gesundheit, Prävention, Ernährung ist traditionell einer der stärksten. Kein Wunder, denn wenn man sich mit dem Programm des Bereichs beschäftigt, läuft mitunter das Wasser im Mund zusammen. Auch die Bereiche Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung, Ehrenamt, sowie Kultur und Kreativität zeigen umfangreiche Möglichkeiten auf, wie man sinnvoll sinnvolles Lernen kann und damit zugleich neue Stärken entwickelt.

Aus allen Seiten des Programms, das ab 27. November auch in digitaler Form im Internet zu finden ist, spricht viel Hoffnung auf das kommende Jahr. Die Kurse beginnen am 6. Januar, die Anmeldungen sind ab dem 28. November, 8:15 Uhr möglich. „Wenn es geht möglichst nicht persönlich“, bitten Ursula Pinnekamp und Isabella Matic eindringlich. Online, per Fax, Mail, schriftlich und telefonisch sind in Coronazeiten die besseren Wege für eine Anmeldung. Wer trotzdem persönlich kommt, muss sich wegen der notwendigen Abstände auf längere Wartezeiten sogar vor der Tür einstellen, denn das Foyer ist relativ klein.

Das Team vom Haus der Familie und alle Dozentinnen und Dozenten freuen sich auf das neue Jahr und die Umsetzung des neuen Programms, auch wenn dies, wegen sich ständig ändernder Regelungen, „logistisch eine unglaubliche Herausforderung“ ist, wie Ursula Pinnekamp bemerkt. Doch die ebenso unglaublichen Erfahrungen und die Dankbarkeit vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach dem ersten Lockdown zeigen, dass sich die Anstrengung lohnt.

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