21. Mai 2017 / Allgemein

Kalte Füße wegen des Lehrschwimmbads

Die Zukunft ist immer noch nicht geklärt

Kalte Füße wegen des Lehrschwimmbads

Kalte Füße wegen des Lehrschwimmbads

Kennen Sie den Unterschied zwischen dem Hornberger Schießen und dem Freckenhorster Lehrschwimmbad? Entschuldigung! Rhetorische Frage. Es gibt ja keinen.

Denn die Ratssitzung am Donnerstag, in der über die Zukunft des Bades abgestimmt werden sollte, ging aus wie besagte sprichwörtliche Redewendung, die Wikipedia so erklärt: „Die Wendung wird gebraucht, wenn eine Angelegenheit mit großem Getöse angekündigt wird, aber dann nichts dabei herauskommt und sie ohne Ergebnis endet.“

Das Getöse ist seit Jahren groß und es hatte endlich eine Entscheidung her gesollt. Die FWG hatte ihren Antrag auf Neubau bereits vor der Ratssitzung zurückgezogen. Daher wurde zunächst über die Verwaltungsempfehlung (Schließung) abgestimmt, was in geheimer Abstimmung mit 23:20 Stimmen abgelehnt wurde. Es folgte die Abstimmung über den Beschluss des Bezirksausschusses. Damit sollten, vereinfacht gesagt, die Stadtwerke verpflichtet werden, das Bad zu sanieren. Da dies aber für die Stadtwerke den Konkurs bedeuten könnte, bekam ein Großteil der Ratsmitglieder kalte Füße und votierte mit 27:15 Stimmen bei einer Enthaltung gegen die Beschluss.

Weiteres Geplänkel durch einen erst gestellten, dann wieder zurückgezogenen Antrag, setzte dem Gezerre über die Einrichtung die Krone auf.

Klar ist, dass somit nichts klar ist und niemand so recht weiß, wie es in Sachen Lehrschwimmbad weiter gehen soll. Die Situation ist verfahren, alle Seiten werden weiter nach Lösungen suchen aber ein Konsens scheint in weiter Ferne.

Richten wir die Augen noch einmal auf das Hornberger Schießen und ähnliche Ausdrücke der deutschen Sprache. Wenn also schon niemand mehr daran glaubt, in Sachen Lehrschwimmbad das Ei des Kolumbus zu finden, so sollte zumindest versucht werden, den Gordischen Knoten zu zerschlagen. Denn eine Lösung mit Schrecken scheint besser als ein Schrecken ohne Lösung.

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