Zwei Tage nach einem Grubenunglück mit fünf Toten in einem Steinkohlebergwerk in Polen hat die Einsatzleitung die Suche nach sieben Verschütteten eingestellt. Dies sei eine sehr schwere Entscheidung, sagte der Chef der Betreiberfirma am Freitag nach Angaben der polnischen Nachrichtenagentur PAP. Zuvor war es bei den Bergungsarbeiten erneut zu Methangas-Explosionen gekommen. Acht Retter wurden dabei verletzt, drei von ihnen schwer. In dem Bergwerk im schlesischen Pniowek südlich von Kattowitz hatten sich am Mittwoch bereits zwei Methangas-Explosionen ereignet. Mehrere Bergleute und Retter wurden dabei verschüttet. Fünf Menschen konnten nur tot geborgen werden. Nach sieben weiteren Verschütteten wurde zunächst noch gesucht. Bergungsteams hatten am Donnerstag versucht, eine Rohrleitung zum Unglücksort zu verlegen, um die Luft mit Sauerstoff anzureichern. Dabei habe sich die Atmosphäre unter Tage jedoch ganz plötzlich verschlechtert, sagte der Leiter des Einsatzzentrums. Als sich zwei Bergungsteams bereits zurückgezogen hätten, sei es zu der Serie von weiteren Explosionen gekommen. Nun soll der Teil der Grube, in dem sich das Unglück ereignete, von dem übrigen Bergwerk isoliert werden, um die anderen Mitarbeiter des Werks nicht zu gefährden.
Bildnachweis: © Zbigniew Meissner/PAP/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Nach Explosionen in Bergwerk: Rettungsaktion eingestellt
Nach dem Grubenunglück in Pniowek, bei dem fünf Menschen ihr Leben verloren, ist die Suche nach Verschütteten nun eingestellt worden. Wie geht es weiter?
Meistgelesene Artikel
- 18. August 2026
Taira Löbke setzt dem Jubiläum der Damengarde die Krone auf
Erst die Feuerwehr, dann der Regen und am Ende eine Königin
- 11. August 2026
Einbahnstraße auf der B64: Das müssen Autofahrer jetzt wissen
Fernwärme-Arbeiten in Warendorf sorgen ab 13. August für weiträumige Umleitung
Barbecue und Live-Musik mit Rainer Migenda zum Ausklang des ersten Sommers im „Zum Kühlen Grunde“
Neueste Artikel
- 6. September 2026
Unfall mit Reisebus auf der A3
Auf der Autobahn 3 kommt es bei Wörth an der Donau zu einem schweren Unfall mit mehreren Fahrzeugen - darunter ein Reisebus.
- 6. September 2026
Vulkanausbruch in Indonesien: Hunderte Flüge betroffen
Im Inselstaat Indonesien gibt es mehr aktive Vulkane als in jedem anderen Land der Welt. Nach einem Ausbruch in der Meerenge von Sunda hat der Wind Vulkanasche nun bis nach Jakarta gebracht.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 6. September 2026
Unfall mit Reisebus auf der A3
Auf der Autobahn 3 kommt es bei Wörth an der Donau zu einem schweren Unfall mit mehreren Fahrzeugen - darunter ein Reisebus.
- 6. September 2026
Vulkanausbruch in Indonesien: Hunderte Flüge betroffen
Im Inselstaat Indonesien gibt es mehr aktive Vulkane als in jedem anderen Land der Welt. Nach einem Ausbruch in der Meerenge von Sunda hat der Wind Vulkanasche nun bis nach Jakarta gebracht.













