Nach der mutmaßlichen Tötung einer Frau in Österreich ist ein unbeteiligter Autofahrer bei der Flucht des Verdächtigen ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurden der 39-Jährigen Frau am Vortag in ihrem Wohnhaus in Graz zahlreiche Stichverletzungen am ganzen Körper zugefügt. Am Tatort sei ein Küchenmesser als mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt worden. Am Samstagmorgen hatte ein Nachbar die blutüberströmte Frau gefunden und Alarm geschlagen. Sie starb trotz Wiederbelebungsversuchen. Laut der Polizei floh ein 28-jähriger Verdächtiger, der mit der Frau eine Beziehung hatte, mit einem Auto vom Tatort. Nur wenige Hundert Meter weiter krachte er frontal in ein anderes Fahrzeug. Dessen Lenker starb bei dem Unfall. Nach einer ersten Untersuchung der Unfallstelle und der Fahrzeuge gehen die Ermittler davon aus, dass der Flüchtende den Unfall absichtlich verursachte, weil er Suizid verüben wollte, wie eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur sagte. Fotos vom Ort des Zusammenstoßes zeigten ein Auto, bei dem Motorraum und Fahrertür zerfetzt wurden, sowie einen weiteren schwer beschädigten PKW. Der Verdächtige wurde schwer verletzt. Er sei in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt und deshalb vorerst nicht zu dem mutmaßlichen Mord befragt worden, sagte die Sprecherin. Bislang hätten die Ermittlungen ergeben, dass er und die Frau sich seit mehreren Monaten gekannt hätten und eine Beziehung führten. Das Motiv sei noch unklar.
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Österreich: Tödlicher Flucht-Unfall nach Tod einer Frau
Eine Frau starb nach einer Messerattacke. Die Flucht des Tatverdächtigen endete für einen Unbeteiligten fatal. Die Polizei ermittelt wegen Mordes.
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